Nicht witzig: Feueralarm im Hotel

Wenn der Feueralarm losgeht

Neulich ereilte mich im Berliner Hotel Leonardo Mitte ein ganz besonderes Ereignis. Es gab um 23:11 Uhr einen Feueralarm. Beileibe kein Vergnügen und auch wenn man versucht cool zu bleiben, steigt der Adrenalinspiegel doch erheblich.

Der Feueralarm

Wie schon gesagt erklang um 23:11 ein aufdringlicher Feueralarm, der in zwei Sprachen dazu aufforderte das Zimmer und das Hotel sofort zu verlassen. Also husch, husch in die Klamotten, es war schließlich Ende Januar und arschkalt draußen, das Handy geschnappt, da sind schließlich die Flugtickets drauf und dann raus auf den Flur. Hier kamen auch einige andere Hotelgäste aus den Zimmer und so pilgerte man gemeinsam zügig zum Notausgang, gelangte ins Treppenhaus und von dort durch einen Nebeneingang nach draußen.

Nach kurzer Zeit fuhr die Polizei vor und knapp drei Minuten später auch die Feuerwehr.


So versammelten sich die Feuerflüchtlinge in der Hotelbar und warteten, wann es Entwarnung geben würde, was auch nach knapp 20 Minuten geschah.


Im Nachgang stellte sich heraus, dass es wirklich ein Fehlalarm war und dieser auch nur im ersten Obergeschoss ausgelöst worden war. Warum blieb schleierhaft.

Was mir im Nachgang auffiel

Ich war auf sowas überhaupt nicht vorbereitet.

Und mal so eben aus dem Schlaf gerissen schnell seine Klamotten zu raffen war auch nicht der Bär.

Und ich hatte auch nicht die nächstgelegene Fluchttür genommen.

Da schien mir bei mir selber Handlungsbedarf zu bestehen.

Meine Konsequenzen aus der Erfahrung

Ab sofort schaue ich mir den Plan mit den Flucht- und Rettungswegen im Hotel tatsächlich an. Ich will im Ernstfall schließlich wirklich flott aus dem Haus raus.

Wirklich wichtige Dinge liegen ab sofort nicht mehr Hotelzimmer herum sondern werden im Rucksack gelagert, den ich im Bedarfsfall schnell greifen kann.

Und ich drapiere meine Anziehsachen so, dass ich schnell hinschlüpfen kann.

Außerdem versuche ich ab sofort nicht so hoch zu logieren. Mitten in der Nacht z.B. 34 Etagen runterlaufen zu müssen, nein, das würde ich gerne vermeiden.

Autor: Christian Kaufmann

In den unendlichen Weiten des Internet eher als Herrscher des Lakritzplanet bekannt, bloggt er seit Äonen über das schwarze Gold und hat ganz nebenbei den deutschen Lakritztag ins Leben gerufen. Privat philosophiert er als bekennender Segler gerne hier auf der blauen Linie und gehört zum Orga-Team der Schleckgöschle GbR.

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