Zu Gast im Hotel Detmolder Hof in Detmold

Der Zimmerschlüssel vereint alt und neu

Zur Weihnachtszeit reise ich so möglich zu meiner Familie, die ausnahmslos im Fürstentum Lippe lebt. Da das Familienanwesen 2017 einer ausführlichen Renovierung unterzogen wurde, logierte ich alternativ in Detmold, im Hotel Detmolder Hof.

Die Lage

Das 4 Sterne Haus bietet 13 Zimmer, liegt zentral in der Detmolder Fußgängerzone und es ist vom Bahnhof zu Fuß ca. 1 km zu laufen. Mit dem Taxi zahlt man ca. 7 Euro für die Fahrt.

Das ganze Hotel wurde im Jahr 2008 umfangreich umgebaut.

Trotz der Lage in der Fußgängerzone ist das Hotel ruhig gelegen und man kann nachts sogar das Fenster auflassen ohne von Verkehrsgeräuschen beeinträchtigt zu werden.

Das Hotel Detmolder Hof
Das Hotel Detmolder Hof

Der Check in

Der Empfang war freundlich und ich wurde über alle Gegebenheiten informiert.

Die Rezeption
Die Rezeption

Dann ging es im Aufzug, stilecht mit im Boden eingelassener Lippischer Rose, in die dritte Etage.

Dort fand sich, am Ende des m.E. schlecht erleuchteten Flur, das Zimmer 9.

Das Zimmer 9

Die Tür öffnet sich in den Flur des Zimmers, der mit Echtholzparkett ausgelegt und in dezenten Tönen gehalten ist. Hier finden sich innen beleuchtete Wandschränke, die Platz für das Gepäck bieten und in denen sich auch die Minibar sowie ein kleiner Schreibtisch finden.

Von hier geht jeweils eine Doppeltüre, die durchaus ein Gefühl von Weiträumigkeit aufkommen lassen, in das eigentliche Zimmer und ins Bad.

Blick auf das Bett in Zimmer 9
Blick auf das Bett in Zimmer 9

Das Zimmer neun ist dunkel möbliert, was aber mit der Tapete und den eingesetzten französichen Braquenié-Stoffen zusammen eine durchaus gemütliche Atmosphäre zaubert.

Die Zimmerausstattung

  • Bett
  • beleuchtete Kleiderschränke mit ausreichendem Stauraum
  • Gepäckablage
  • Tisch mit Sessel
  • Schreibtisch mit Stuhl
  • Flatscreen-TV
  • Minibar

Die Steckdosen die der sozial-mediale Reisende so gerne in seiner Nähe hat finden sich leider im Flur im Wandschrank mit dem integrierten Schreibtisch.

Gemütlich ist auch die Beleuchtung zu nennen, die sich harmonisch ins Ambiente einfügt.

Die Belüftung erfolgt über das Fenster, ein Klimaanlage gibt es nicht.

Alle Räume machten einen sauberen Eindruck.

Das Bad

Durch die linke Doppeltür im Zimmerflur gelangt man ins großzügige Natursteinbad, das über ein Fenster verfügt.

Naturstein beherrscht das großzügige Bad
Naturstein beherrscht das großzügige Bad

Auffällig sind hier auch die sensitiven Armaturen an Wanne und Dusche. Das Bad verfügt über eine Fußbodenheizung und bietet viel Platz.

DIE AUSSTATTUNG

  • Dusche
  • Wannenbad mit Duschemöglichkeit
  • Waschbecken
  • WC

Auch das Bad war sauber.

Das Frühstück

Im Bistrobereich wird das Frühstück in Buffetform angeboten. Es gibt Brot, Brötchen, Cerealien, Marmelade, Obst, div. Heißgetränke, eine Auswahl an Wurst, Käse und Fisch, ein wenig frisches Obst.

Kleines Frühstück
Kleines Frühstück

Eierspeisen werden frisch für den Gast zubereitet.

Der Kaffee gehört nach meiner Einschätzung zu den besseren, die mir bis jetzt untergekommen sind.

WLAN

War in meinem Arrangement inkludiert. Es lief zuverlässig und flott im Zimmer.

Fazit

Eine zentrale aber ruhige Lage, das gemütliche Zimmer, ein tolles Bad und nette Mitarbeiter sprechen eindeutig für den Detmolder Hof.

Und auch diese Aufmerksamkeit kurz vor Heiligabend fand ich nett.

Der Weihnachtsmann kam auch vorbei
Der Weihnachtsmann kam auch vorbei

Bezahlt habe ich für eine Nacht 109 Euro incl. WLAN und Frühstück. Fand ich jetzt nicht übertrieben.

Hotel-Information

Hotel Detmolder Hof  (4sq)
Lange Straße 19
32756 Detmold
05231 / 980 99 0
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Tipps im Umfeld

Die Lange Straße, Detmolds Einkaufsstraße und Flaniermeile liegt direkt vor der Haustür.

Zum Fürstlichen Residenzschloss und dem dazugehörigen Schlosspark bummelt man in knapp drei Minuten.

Zur Einkehr empfehle ich ausdrücklich auch das Brauhaus Strate, wo süffige Biere und lecker Essen geboten werden. Nur 100 Meter vom Detmolder Hof entfernt.

Wer Burger mag erreicht nach ca. 800 Metern das Café Outback.

Mehr Bilder

Alle meine Bilder findest du in meinem flickr-Album.

Autor: Christian Kaufmann

In den unendlichen Weiten des Internet eher als Herrscher des Lakritzplanet bekannt, bloggt er seit Äonen über das schwarze Gold und hat ganz nebenbei den deutschen Lakritztag ins Leben gerufen. Privat philosophiert er als bekennender Segler gerne hier auf der blauen Linie und gehört zum Orga-Team der Schleckgöschle GbR.

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