Zu Gast im Hotel Gold Inn Alfa in Berlin-Moabit

Welcome to Berlin-Moabit

Bei einem Aufenthalt in Berlin (Mai 2017, konkret zur #rp17 bzw. #rpLOL) logierte ich mit meinen drei Begleitern im Berliner Bezirk Moabit im Hotel Gold Inn Alfa. Es handelt sich um ein 3 Sterne-Haus.

Die Lage

Ein wenig abseits vom pulsierenden Zentrum von Moabit liegt das Hotel.

So sieht's aus wenn man ankommt
So sieht’s aus wenn man ankommt

Zu erreichen ist es vom Flughafen Tegel mit dem Taxi in knapp 10 Minuten. Mit dem ÖPNV dauert es deutlich länger; Bus TXL bis Turm- / Beuselstr., dann M27 bis Haltestelle Neues Ufer (100 Meter vom Hotel entfernt).

Der Check in

Beim Reinkommen befindet man sich sozusagen direkt im Lobby- und Loungebereich (TV, Kicker, Sitzgelegenheiten) und auch gleich an der Bar, hinter der sich die Rezeption verbirgt.

Die Prinzengarde beim Check in
Die Prinzengarde beim Check in

Der Check in meiner Reisegruppe verlief freundlich und ziemlich zügig. Wir wurden im Anschluss noch auf einen Espresso auf der Kaffee-Terasse eingeladen. So darf das.

Dann alle Mann in den Aufzug und ab ins 2. OG, wo wir vier Zimmer nebeneinander bezogen.

Das Zimmer 24

Der erste Eindruck war ein heller (was am großen Fenster liegt) und die Farbgebung mit dunklen Tönen, weiß und ein wenig roten Akzenten fand ich gar nicht schlecht.

Einblick in Zimmer 24
Einblick in Zimmer 24

Beim Betreten stellte sich aber schnell heraus, dass ich es als ein wenig eng empfand. (Wie ich feststellen konnte hatten wir vier alle Zimmer mit sehr unterschiedlichen Größen; zum gleichen Preis wohlgemerkt.)

Im Zimmer stand eine Falsche Wasser für den Gast bereit. Der halbe Liter für 4,50 Euro. Liebe Leute, das ist mit 9 Euro für den Liter deutlich teurer als im teuersten Hamburger Bordell, wie ich aus gegebenem Anlass schon mal recherchiert hatte.

Der Fußboden besteht wohl aus Laminat.

Insgesamt machte das Zimmer einen sauberen Eindruck.

Die Zimmerausstattung

  • Bett (zu kurz)
  • Kleiderschrank
  • Gepäckablage
  • Schreibtisch mit Stuhl
  • Flatscreen-TV
  • bodenlanger Spiegel

Steckdosen fanden sich in ausreichendem Umfang sowohl am Bett, als auch am Schreibtisch.

Recht zweckmäßig war die Beleuchtung.

Die Belüftung erfolgte über das Fenster. Dies hält im geschlossenen Zustand den Verkehrslärm draußen.

Das Bad

Ist fensterlos und recht klein dimensioniert, um nicht zu sagen wirklich eng. Auch hier konnte ich feststellen, dass ich das kleinste Bad unserer vierköpfigen Reisegruppe hatte.

Das Bad, das WC ist hinter der Tür
Das Bad, das WC ist hinter der Tür

Der Lüfter bemüht sich lautstark seinen Job zu machen.

Auch das Bad machte einen sauberen Eindruck.

Auffällig war hier lediglich, dass wohl noch niemanden aufgefallen war, das von der oberen Befestigung der Duschstange die Abdeckung fehlte.

DIE AUSSTATTUNG

  • Duschbad
  • Waschbecken
  • WC

Das Frühstück

Dies wird im Frühstücksraum angeboten und kostet, wenn nicht im Zimmerpreis inkludiert, 12,50 Euro.

Als ich dies an einem Morgen testete musste ich feststellen, dass dieser Preis für die gebotene Leistung eine Frechheit war. Das Buffet machte, gelinde ausgedrückt, eine geplünderten Eindruck, es gab genau eine Sorte Brötchen, das „Rührei“ war aus und die hartgekochten Eier verdienten diesen Namen zu recht.

Das Frühstücksbuffet - ohne Worte
Das Frühstücksbuffet – ohne Worte

Nach geraumer Zeit (knapp 20 Minuten) wurden dann noch mal eine zweite Sorte Brötchen  nachgelegt und auch Wurst und Käse nachgelegt.

Die Bar

Mitten im Eingangsbereich gibt es eine kleine Hotelbar, die „Lobby-Bar ONE“, die leider jede Form von Gemütlichkeit vermissen lässt.

Überrascht nahmen wir zur Kenntnis, dass dort sogar einen Scotch und einen Bourbon gab.

WLAN

Wird kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Geschwindigkeit schwankt schon mal erheblich und es ist häufig nötig sich wieder ins WLAN einzubuchen.
Eine kostenpflichtige (schnellere) Variante wird angeboten.

Die Dachterasse

Hervorheben möchte die Dachterasse, die sich im 6. OG befindet. Man hat einen schönen Rundumblick und kann hier durchaus seinen Sundowner nehmen.

Fazit

Freundliche Mitarbeiter, saubere Zimmer, nette Dachterasse, gute ÖPNV-Anbindung. Kein Schnickschnack, kein Schimmischimmi. Bei Preisen ab 58 Euro eine Überlegung wert.

Anmerkung: Frühstück mangelhaft. So einfach ist das.

Man wäre aus meiner Sicht gut beraten den Teilnehmern kleinerer Reisegruppen wenigstens ähnlich große Zimmer zu geben. Tipp: die Zimmer mit der Endnummer 2 scheinen die größten zu sein.

Hotel-Information

Hotel Gold Inn Alfa (4sq)
Ufenaustr. 1
10553 Berlin
Tel: +49 30 34 349 410
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Tipps im Umfeld

Nebenan ist die Musikkneipe „Hurricane“, die einen (!) Besuch wert ist. Von Gastronomie oder auch nur Bier hat man hier keine Ahnung, der Besuch ist aber durchaus als amüsant zu werten.

Nur wenige hundert Meter entfernt befindet sich die Classic Remise, wo man wunderbar alte und auch nicht so alte automobile Schönheiten bewundern kann.

Gleich gegenüber befindet sich ein Aldi.

Zum Frühstück verlässt man das Hotel besser und schlendert einige Minuten die Huttenstraße herunter und findet ausreichend Gelegenheit preiswert und lecker zu Frühstücken.
Meine drei Favoriten:

  1. libanesisch im Beirut Express
  2. türkisch im Susam
  3. klassisch im Café Pfau

Wenn du ein wenig Wasser sehen willst, dann geht du knapp 200 Meter und bist am Charlottenburger Verbindungskanal.

Mehr Bilder

Alle meine Bilder findest du in meinem flickr-Album.

Autor: Christian Kaufmann

In den unendlichen Weiten des Internet eher als Herrscher des Lakritzplanet bekannt, bloggt er seit Äonen über das schwarze Gold und hat ganz nebenbei den deutschen Lakritztag ins Leben gerufen. Privat philosophiert er als bekennender Segler gerne hier auf der blauen Linie und gehört zum Orga-Team der Schleckgöschle GbR.

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