Abgehoben unterwegs in der Schweiz mit Breitling

Breitling Chronometrie in La Chaux-de-Fonds

Am 09. Juni 2017 reiste ich in aller Herrgottsfrühe nach Schaffhausen um an einem Event* besonderer Art teilzunehmen, der vom Schweizer Uhrenhersteller Breitling veranstaltet wurde. Auf dem Programm stand eine Reise nach La Chaux-de-Fonds, Standort der Breitling Chronometrie, wo neben einer Besichtigung der Fertigung auch ein Essen und ein Museumsbesuch auf der Programm standen.

Hit the road

So traf sich dann am Bahnhof in Schaffhausen ein gutes Dutzend Breitling-Enthusiasten um, so der Einladungstext, „einen lehrreichen, spannenden und unterhalsamen“ Tag zu verleben.

Pünktlich bestiegen wir alle den bereitgestellten Bus um die knapp 220 Kilometer zum Ziel gemeinsam zu überwinden. Dabei stellten sich schon mal zwei Dinge heraus.

  1. der Bus ließ sich zum Cabrio umwandeln
  2. die Umgangssprache war Schweizerdeutsch

Die Reise erfolgte unter Führung von Sergio Orlandi, Schmuck- und Uhrenhändler aus Schaffhausen, der auch die illustren Teilnehmer für diesen besonderen Event ausgewählt hatte.

Sergio Orlandi begrüßt die Gäste
Sergio Orlandi begrüßt die Gäste

Es gab eine kurze Vorstellungsrunde durch Sergio und die anschließende Fahrt verging kurzweilig.

So erreichten wir dann La Chaux-de-Fonds und ich konnte feststellen, dass man dort französisch parliert 🙂

La Combeta

Dann ging es erst mal ins „La Combeta“, einem malerischen und rustikalen alten Bauernhaus, dass als Event-Location genutzt wird.

La Combeta
La Combeta

Hier wurden wir von Reto im Namen von Breitling empfangen.

Der Apéro

Der herzlichen Begrüßung folgte, als Apéro, ein stilecht servierter Absinthe und es wurde das Alphorn geblasen. Und schau an, auf so einem Alphorn kann an auch Unterhaltungsmusik intonieren.

Absinthe als Apéro
Absinthe als Apéro

Jedenfalls erschall auch, wahrscheinlich dem doch gehobenen Durchschnittsalter der Gruppe geschuldet, der Song „by the rivers of Babylon“, den Boney M. 1978 veröffentlichte.

Alphorn live
Alphorn live

Zu Tisch

Im gemütlichen Speiseraum der Lokalität nahmen wir dann Platz und plauderte angeregt über Uhren (speziell Breitling, war ja klar), Tronald Dump, gutes Essen, Autos oder auch Lakritz; die Themen waren vielfältig.

Bitte zu Tisch in der La Combeta
Bitte zu Tisch in der La Combeta

Serviert wurde uns, und die Qualität des Service möchte ich hier schon mal deutlichst lobend hervorheben (!), ein ausgezeichnetes 3 Gänge Menü mit den jeweils dazu passenden Weinen.

Die Speisen waren ausgezeichnet und ich kann auch hier nur loben. Mein persönliches Highlight, auch ein tolles Menü hat sowas ;-), war das Dessert. Ein Vanille-Absinthe-Eis mit roter Grütze; sowas von lecker.

Nach dem Espresso ging es dann wieder weiter, denn es stand die Besichtigung bei Breitling Chronometrie aus dem Programm.

Bei Breitling

Dort angekommen wurden wir freundlich begrüßt und es gab zur Einstimmung eine kurze Vorstellung des Unternehmens Breitling.

Breitling Chronometrie in La Chaux-de-Fonds
Breitling Chronometrie in La Chaux-de-Fonds

Der Gebäudekomplex ist ganz aus Stahl, Beton, Glas und Holz erstellt und bietet überall eine fast gemütliche Atmosphäre. Und Kunstobjekte finden sich überall in den Bereichen, egal ob in der Produktion oder in der Administration.

Zur Führung schlüpften wir alle in diese hübschen, blauen Schuh-Überstreifer, wie wir sie z. B. aus dem Krankenhaus kennen. Man möchte möglichst wenig Staub etc. durchs Haus tragen um die Produktion nicht zu gefährden. Alle Produktionsräume haben nahezu Reinraumniveau, und der Luftdruck innen ist ein wenig höher als in den Fluren.

Wir hatten die Möglichkeit die Produktionsprozess von der Design-Entwicklung bis zur Endmontage zu besichtigen. Beeindruckend, die technischen Einrichtungen und mit welcher Ruhe die Mitarbeiter unterwegs sind.

Das Fotografieren in den Produktionsräumen war verständlicher Weise nicht erwünscht, von daher hier einige andere Impressionen.

Im Anschluss ging es noch in die hauseigene Bar, an der sich der Show-Room anschließt, in dem die Fans von Breitling leuchtende Äuglein bekamen und noch mal ausgiebig über ihre Lieblingsuhr philosophierten.

Blick durch die Bar bei Breitling
Blick durch die Bar bei Breitling
Im Show Room bei Breitling
Im Show Room bei Breitling

Mit großzügig bestückten Goodiebags ausgestattet hieß es dann Abschied nehmen, denn da wartete ja noch ein Besuch im Museum auf uns. So bestieg die Reisegruppe „Orlandi“ wieder den offenen Bus und fuhren Richtung Flughafen. Und ich denke noch so: klar, Breitling macht ja viel auf Aeronautik, da gibt es sicher auch ein Luftfahrtmuseum oder so.

Ein Bus als Cabrio; I like :-)
Ein Bus als Cabrio; I like 🙂

Ein Besuch im Museum entpuppt sich als Fake

Am Flughafen Le Eplatures angekommen, stellte sich dann aber schnell heraus, dass es nix war, mit dem Museum. Dem Flieger-Image der Marke Breitling angemessen stand dort ein Hubschrauber mit laufendem Rotor bereit, um mit uns in die Lüfte zu gehen.

Ich hebe ab

Und so geschah es, dass ich zum ersten Helikopterflug meines Lebens kam. Also rein in den Chopper, übrigens ein McDonnell Douglas Explorer ohne Heckrotor, angeschnallt und abgehoben. Tolles Gefühl und das auch noch im Cockpit (Pilot: „pass‘ ein wenig auf deinen Steuerknüppel auf“).

Nach der Landung überreichte uns Reto noch ein Zertifikat über den soeben absolvierten Flug und dann hieß es auf Wiedersehen sagen.

Driving Home

Nachdem alle Teilnehmer im Bus versammelt waren, ging es wieder Richtung Schaffhausen, wohin Fedor, unser umsichtiger Busfahrer, uns wohlbehalten brachte.

Dann ging es für mich noch weiter nach Rottweil, wo ich erschöpft aber auch begeistert eintraf.

Mein Resümee

Fazit des Tages: gaaanz großes Kino!

Eine lustige Reisegruppe, ausgezeichnete kulinarische Genüsse, eine hochinteressante Werkbesichtigung und ein (unverhoffter) Hubschrauberflug. Was will ich mehr von einem tollen (Urlaubs-) Tag erwarten? 🙂

L’essentiel n’est pas de vivre mais de bien vivre.

Merci!

Mein besonderer Dank gilt an dieser Stelle Breitling Chronometrie, die diesen speziellen Event organisiert haben und Sergio Orlandi, von Uhren-Orlandi in Schaffhausen, der mir die Teilnahme ermöglichte.

Bilder

Alle meine Bilder von diesem Event findest du in meinem flickr-Album.

Weitere Bilder von Teilnehmern bei Facebook:
Sergio Orlandi (1)
Sergio Orlandi (2)
Thomas Fehr
Daniel Cavegn

 

 

 

 

*Ich wurde zu diesem Event von Breitling / Sergio Orlandi eingeladen. Absprachen über irgendwelche Leistungen meinerseits bestanden und bestehen nicht. Ich schreibe hier darüber, weil ich einfach einen wirklich tollen Tag hatte.

Autor: Christian Kaufmann

In den unendlichen Weiten des Internet eher als Herrscher des Lakritzplanet bekannt, bloggt er seit Äonen über das schwarze Gold und hat ganz nebenbei den deutschen Lakritztag ins Leben gerufen. Privat philosophiert er als bekennender Segler gerne hier auf der blauen Linie und gehört zum Orga-Team der Schleckgöschle GbR.

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