Zu Gast im InterCity Hotel in Essen

Eine wenig schmucklos wirkt es schon

Mitte März 2017 führte mich mein Ehrenamt als Schwerbehindertenvertreter ins Ruhrgebiet und so kam ich dazu, eine Nacht im InterCity Hotel in Essen zu nächtigen. Ausschlaggebend für die Buchung war in erster Linie die Nähe zum Essener Hauptbahnhof sowie die Tatsache, dass ich ein Zimmer nach hinten heraus buchen konnte.

Die Lage

Knapp 200 Meter vom Essener Hauptbahnhof entfernt findet sich das Hotel.

Wenn man das Hotel betritt, blickt man erstmal auf die Bar.
Ein Blick nach rechts bringt dann aber die Rezeption ins Blickfeld.

Der Check in

Der Empfang war freundlich und ich erhielt alle Infos, die ich brauchte. Ich habe mich, ich war schließlich im Ruhrgebiet, auch gleich erkundigt, wo es denn eine gute Currywurst zu essen gäbe. Keine einfache Frage wie sich zeigte. Man tauschte sich aber wohl aus und einige Minuten nach meinem Einzug erhielt ich telefonisch einen Tipp für eine richtige Pommesbude. Klasse Service.

Der Empfang war sehr freundllich und informativ
Der Empfang war sehr freundllich und informativ

Das Zimmer 501

Das Zimmer liegt im 5. OG. und wirkt auf Anhieb ein wenig dunkel und klein aber durch die gedeckten Farben auch gemütlich.

Da ich kein zweites Kopfkissen vorfand rief ich deswegen an der Rezeption an und bekam innerhalb von 2 Minuten eines gebracht.

Ein Queensize-Bett
Ein Queensize-Bett

Angenehm aufgefallen sind mir vor allem zwei Dinge. Da ist erst mal die Flasche Wasser der Marke Vio zu nennen, die dem Gast kostenlos mit einem netten Gruß zur Verfügung gestellt wird. Und dann die Sache mit dem Staub. Mir ist es nicht gelungen da wirklich was zu finden. Ein Zustand, den ich in Hotels nicht als normal kenne.
Ein Lob an das Housekeeping.

Die Schlafstatt verfügt über eine gute Matratze und ich habe gut darauf geschlafen.

Die Zimmerausstattung

  • Queensize-Bett (zu kurz)
  • großer Kleiderschrank
  • Gepäckablage
  • Sessel
  • Schreibtisch mit Stuhl
  • kleiner Flatscreen-TV
  • Minibar

Steckdosen gibt es in ausreichender Menge an den richtigen Stellen.

Die Beleuchtung kann ich nur als funktionell bezeichnen. Gemütlichkeit strahlt sie nicht aus. Dafür sind alle Schalter da, wo sie gebraucht werden.

Eine Klimaanlage ist vorhanden und individuell regelbar. Ich habe diese jedoch abgestellt und es vorgezogen mit offenem Fenster zu schlafen. Kein Problem, liegt das Zimmer doch wirklich ruhig nach hinten heraus und die Vorhänge schließen lichtdicht.

Das Bad

Auch hier fiel mir positiv vor allem die Sauberkeit auf. Dafür ist das heiße Wasser recht launisch; Druck und Temperatur schwankten bei meine Besuch z.T. erheblich.

Das Bad im Zimmer 501
Das Bad im Zimmer 501

Dafür ist die Lüftung nahezu lautlos und effektiv.

DIE AUSSTATTUNG

  • Duschbad
  • Waschbecken
  • WC

Das Frühstück

Für 14 Euro wird das im EG angeboten. Es umfasst das Standardprogramm mit Brot, Brötchen, Eierspeisen, Speck, Würstchen, Cerealien, Marmelade, Obst, div. Heißgetränke, Auswahl an Wurst und Käse usw.

Hier fiel mir vor allem der Kaffee auf, der mir gar gräuslich schmeckte.

Die Bar

Befindet sich direkt am Eingangsbereich und macht keinen einladenden Eindruck auf mich.

Die Bar liegt direkt im Eingangsbereich
Die Bar liegt direkt im Eingangsbereich

Die Whiskyauswahl ist nicht der Rede wert.

WLAN

Steht dem Gast kostenlos zur Verfügung und gegen Gebühr gibt es auch Highspeed. Ich fand die kostenlose Variante aber ausreichend, was sowohl die Geschwindigkeit als auch die Stabilität betrifft.

Fazit

Für 100 Euro bekommt man ein sauberes und wirklich ruhiges Zimmer und ein VRR-Ticket ist ebenfalls inkludiert.
Die Mitarbeiter waren ausgemacht freundlich und hilfsbereit.
Das eher unauffällige Frühstück wäre für den Preis ok, wenn nicht der Kaffee wäre.
Das launische heiße Wasser schlägt ebenfalls auf der Negativ-Seite zu Buche.

Ich bin, auch einige Zeit nach dem Aufenthalt, unsicher, ob ich hier noch mal buchen würde.

Hotel-Information

InterCity Hotel Essen  (4sq)
Hachestraße 10
45127 Essen
0201 / 821841-0
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Mehr Bilder

Alle meine Bilder findest du in meinem flickr-Album.

Autor: Christian Kaufmann

In den unendlichen Weiten des Internet eher als Herrscher des Lakritzplanet bekannt, bloggt er seit Äonen über das schwarze Gold und hat ganz nebenbei den deutschen Lakritztag ins Leben gerufen. Privat philosophiert er als bekennender Segler gerne hier auf der blauen Linie und gehört zum Orga-Team der Schleckgöschle GbR.

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