Zu Tisch im Kikuya in Stuttgart

Das Kikuya in der Stuttgarter City

Ende Januar 2017 verbrachte ich einen japanisch angehauchten Nachmittag mit meinem Patenkind und seinen Eltern und seiner Schwester in Stuttgart. Auf dem Programm stand ein Besuch im Linden-Museum, wo die Oishii! zu besuchen war. Als Einstimmung auf den Museumsbesuch wollten wir japanisch Essen gehen und die Wahl viel auf des Kikuya (jap.: für immer glücklich), dass sich in der Stuttgarter Innenstadt befindet.

Dein Eingang ins Kikuya
Dein Eingang ins Kikuya

Beim Betreten macht das Kikuya einen sachlich gestalteten Eindruck und ist in hellen Tönen gehalten und ziemlich frei von Schnickschnack und trotzdem schafft man es „japanisches“ Flair zu entfalten.

Wir betreten das Kikuya
Wir betreten das Kikuya

Der erste Eindruck war schon mal positiv.

Wir wurden freundlich begrüßt und gebeten Platz zu nehmen. Aber bitte vorher die Schuhe aussziehen. Ah, wieder japanisches Ambiente. Zu Tisch sitzt man auf Bänken, die dem tarditionellen Tatami nachempfunden sind und kann wahlweise die Beine unterschlagen oder auch unter den Tisch stellen. Wieder sehr japanisch.

Japanisch oder europäisch sitzen. Man hat die Wahl.
Japanisch oder europäisch sitzen. Man hat die Wahl.

Die Speisekarte ist wirklich variationsreich und schön bebildert, bietet eine reiche Auswahl an kalten und warmen jap. Speisen sowie auch Süßspeisen und bietet für jeden Geldbeutel etwas. Und auch jap. Bier ist im Angebot.

Der Service war sowohl freundlich als auch aufmerksam und hat auch gerne die eine oder andere Frage beantwortet. So entschieden wir uns dann alle fünf und bekamen schon nach recht kurzer Zeit unser hübsch angerichtetes Essen.

Im Uhrzeigersinn: Shake Teri-Yaki Bento, Sushi, Huhn, Mix-Sashimi
Eine kleine Auswahl im Uhrzeigersinn: Shake Teri-Yaki Bento, Sushi, Huhn, Mix-Sashimi

Geschmeckt hat es allen sehr gut. Speziell die Kinder (9 und 13) waren anfangs etwas skeptisch, hauten dann aber rein, wie Moppi in die Bohnen, wie man so schön sagt. Aber auch uns Erwachsenen hat es geschmeckt.

Einzig das Mix-Sahimi empfand ich als zu kalt auf den Tisch gebracht.

Bezahlt haben wir für 5 Personen mit jeweils 2 Getränken 108,60, was ich jetzt nicht als übermäßig teuer erlebe.

Im Schnitt pro Person 21,72 Euro
Im Schnitt pro Person 21,72 Euro

Ach ja, es gibt ein flottes WLAN und man reagiert zeitnah auf Beiträge in sozialen Netzwerken.

Noch ein Tipp: für Besucher stehen auch Pantoffel zur Verfügung.

Fazit

Nettes Ambiente, freundlicher Service, lecker und schön angerichtetes Essen, eine ausgewogenen Preisgestaltung und kurze Wartezeiten nehmen mich für das Kikuya ein.

Restaurantinfo

Kikuya (4sq)
Calwer Str. 31
70173 Stuttgart
0711 / 50447424
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Autor: Christian Kaufmann

In den unendlichen Weiten des Internet eher als Herrscher des Lakritzplanet bekannt, bloggt er seit Äonen über das schwarze Gold und hat ganz nebenbei den deutschen Lakritztag ins Leben gerufen. Privat philosophiert er als bekennender Segler gerne hier auf der blauen Linie und gehört zum Orga-Team der Schleckgöschle GbR.

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