Zu Tisch im Achillion in Stuttgart

Leuchtreklame

Am Anfang Januar 2017 ging es nach Stuttgart, um sich mit den Ironbloggern zu treffen. Es war mal wieder an der Zeit die Strafkasse bei einem gemeinsamen Essen zu verprassen.

Dazu trafen sich 10 der eisernen Blogger mit Kind und Kegel im Achillion im Stuttgarter Westen. Nostalgisch für mich, wohnte ich doch Anfang der 1990er sozusagen gleich nebenan.

Der erste Eindruck war irgendwie ein nasaler. Vor dem Achillion roch es ziemlich scharf nach Fett. Nicht sehr erbaulich.

Die Begrüßung war freundlich und der erste Eindruck, der nasale, bestand fort. Man gewöhnt sich aber schnell daran. Das Ambiente besticht durch eine harmonische, dezente Farbgebung und alte und neue architektonische Strukturelemente tragen zu einer besonderen Atmosphäre bei.

Erfreulich fand ich die Tatsache, dass dort Engel Biere ausgeschenkt werden. Ich hatte Gutes davon gehört und war gespannt. Also vorab mal ein Engel Export probiert und nach dem WLAN-Passwort gefragt. Beides bekommen und das Export war gut gekühlt und wohlschmeckend.

Während die anderen Gäste eintrafen, schwenkte ich um auf Engel Weizen alkoholfrei, ebenfalls kühl und süffig. Mir wurde bestätigt, dass auch der Pils wohlschmckend ist.
Bierseitig ist hier die Welt also vollkommen in Ordnung.

Dann galt es aus der Karte zu wählen, was auf den Tisch kommen sollte. Ich entschied mich beim Starter für Zucchiniplätzchen mit Kräutern, in Ölivenöl gebacken, mit Zaziki. Ein wenig zu fett, wie ich fand, aber lecker. Auch in Kombi mit dem Zaziki.

Zucchiniplätzchen mit Kräutern, in Olivenöl gebacken
Zucchiniplätzchen mit Kräutern, in Olivenöl gebacken

Als Zwischengang tauchte ein Salat auf, der weder ein Highlight noch ein Abstruz war. Das Dressing war für meine Vorlieben zu süß.

Zwischengang
Zwischengang

Als Hauptgericht hatte ich mich für die Rinderleber entschieden. Die Leber war gut gemacht, nicht zu trocken und die Portion nicht zu klein. Die Röstzwiebeln war leider so gar nicht rösch sondern vor Fett triefend und lommelig.
Der Tomatenreis war geschmacklich langweilig und von der Konsistenz her zu pappig.

Das Treffen der Ironblogger Stuttgart fand im Restaurant Achillion statt. Welchen Eindruck in bei meinem ersten Besuch dort hatte, liest du hier.
Rinderleber

Zum Abschluss sollte es noch ein Metaxa sein. Man aß schließlich beim Griechen. Und so wurde ein Metaxa Grand Olympia Reserve bestellt. Bekommen haben wir schlussendlich einen Metaxa Grande Fine.

Metaxa zum Abschluss
Metaxa zum Abschluss

Da zum griech. Essen ja auch Mokka und Ouzo gehören, beendeten diese auch das Abendmahl.

Obligat, ein griech. Mokka
Obligat, ein griech. Mokka
Klassisch der Ausklang: Ouzo
Klassisch der Ausklang: Ouzo

Da das Essen aus der Strafkasse der Ironblogger bezahlt wurde, gingen wir alle sozusagen ohne Rechnung nach Hause. Vielen Dank an alle Einzahler 😉
Für 10 Erwachsene und zwei Kinder haben wir ca. 345 Euro bezahlt. Im Durchschnitt also knapp 29 Euro pro Person.

Rechnung für 12 Personen
Rechnung für 12 Personen

Fazit

Der Service scheint nicht gut organisiert, das WLAN ist für einen social media event nicht geeignet, die Qualität der Speisen hat Luft nach oben (das Bifteki, 3x geordert, fand jedoch Anklang), das Verhältnis von Preis zu Leistung könnte deutlich besser sein. Meine Kleidung musste ich nach der Heimkehr direkt in die Wäsche geben, wegen des anhaftenden Fettgeruchs.
Positiv fallen ins Auge das nette Ambiente und das leckere Bier.

Eine Empfehlung hier einzukehren, kann ich leider nicht umfänglich aussprechen.

Restaurant-Info

Achillon (4sq)
Schwabstr. 75-77
70197 Stuttgart
Tel.: 0711 / 65669183
HomepageFacebook

Autor: Christian Kaufmann

In den unendlichen Weiten des Internet eher als Herrscher des Lakritzplanet bekannt, bloggt er seit Äonen über das schwarze Gold und hat ganz nebenbei den deutschen Lakritztag ins Leben gerufen. Privat philosophiert er als bekennender Segler gerne hier auf der blauen Linie und gehört zum Orga-Team der Schleckgöschle GbR.

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