Zu Gast um Novum Hotel Aldea in Berlin

Novum Aldea Berlin title

Während der re:publica 2016 logierten wir Jungs (Jay, Jens und ich) im Berliner Stadtteil Schöneberg im Novum Hotel Aldea.

Die Lage

Das 3 Sterne Haus liegt irgendwie zwischen Kurfürstendamm und Potsdamer Platz gleich an der Linie U2 / U1 und die Haltestelle Bülowstraße ist nur 2 Fußminuten entfernt. Der Kiez zeichnet sich auch durch diverse Straßenstriche aus; man sollte da nicht pingelig sein.

Beim Betreten macht das Foyer auf mich einen engen Eindruck, da hier auf kleiner Fläche Rezeption, Lobby und Business-Center untergebracht sind.

Der Check in

Der Empfang war sehr freundlich, der Check in verlief zügig und wir erhielten alles notwendigen Informationen.

Nachdem das Auto in der Tiefgarage untergebracht war, ging es erstmal auf unsere Zimmer. Dabei mussten wir feststellen, dass von dort kein Aufzug nach oben führt. Man muss seine Gepäck erstmal eine Etage höher schleppen.
Auf der 6. Etage angekommen entstand bei mir der Eindruck, dass das Gebäude früher mal eine Behörde oder ein Knast gewesen sein könnte.

Das Zimmer 619

Novum Aldea Berlin Zimmer 619So öffnete ich dann die Tür von Zimmer 619, dass mit einem dunklen Teppichboden und einer dunklen Möblierung ausgestaltet ist. Ein erster Test der Sauberkeit brachte auf dem Kopfteil der Bettumrandung eine gediegene Staubschicht zum Vorschein.

Ansonsten ist das Zimmer hell, wirkt geräumig und liegt nach hinten heraus, so dass man nachts auch mal das Fenster auflassen kann. Jedenfalls so zwischen 01 Uhr und 06 Uhr.

Die Betten sind 80 oder auch 90 cm breit und die Bettdecke misst in der Breite nicht viel mehr. Ich sage mal so: gewöhnungsbedürftig.

Recht schmale Betten machen das Schlafen ein wenig gewöhnungsbedürftig
Recht schmale Betten machen das Schlafen ein wenig gewöhnungsbedürftig

Die Zimmerausstattung

  • 2 Betten, schmal
  • Kleiderschrank
  • Gepäckablage
  • Schreibtisch mit Stuhl
  • Flatscreen-TV
  • Minibar

Steckdosen befinden sich jeweils am Kopfende der und am Schreibtisch in ausreichender Menge.

Die Beleuchtung fand ich ganz gut gemacht. Licht da wo man es braucht, was auch für die Lichtschalter gilt.

Das Bad

Das Bad ist ziemlich klein und damit eng. Das Interieur wirkt ein wenig angegammelt; abgeschlagenes Email und verdächtig nach Schimmel aussehende schwarze Stellen im Duschbereich belegen dies deutlich.

Die Dusche hat keine Duschwand sondern einen Duschvorhang. Wieso darf eine Herberge das?, selbst wenn es „nur“ 3 Sterne hat?  In meinem Auge keine angenehme Lösung. Da könnte nachgebessert werden.

Die Mischbatterie der Dusche ist extrem leichtgängig und schon leichtes Anstoßen mit Duschschlauch, Bauch (ja, habe ich) oder Gesäß kann dafür sorgen, dass das Wasser eiskalt, brühend heiß oder einfach nur abgestellt wird. Gewöhnungsbedürftig.

Die Absaugung arbeitet zufriedenstellend, was bei der Größe des Bades besonders wichtig ist.

Die Ausstattung

  • Dusche
  • Waschbecken
  • WC

Das Frühstück

Irgendwie bin ich nicht dazu gekommen das Frühstücksangebot zu nutzen. Was z.T. wohl auch daran lag, dass ich gar keines gebucht hatte und im Umkreis schöne Alternativen vorhanden sind. Dazu unten mehr.

Die Bar

Der Barbereich ist klein und in den Restaurantbereich eingegliedert. Die Whiskyauswahl ist minimalistisch, so dass ich nicht in Versuchung kam.

WLAN

Steht kostenlos zur Verfügung und ist leidlich flott. Also Videostream und so laufen bei diesem Angebot nicht wirklich gut, aber um verschiedene sozialmediale Kanäle oder dein Blog zu beschicken reicht es alle mal.

Kleiner Wermutstropfen: man muss sich alle 24 Stunden neu anmelden.

Fazit

Mal abgesehen von dem Lift der nicht bis in die Tiefgarage reicht, einem nicht wirklich sauber wirkenden Zimmer und sehr lauten Aufzugtüren kann man für den Preis von 50 Euro je Nacht nicht wirklich meckern.

Noch ein Tipp: sorge dafür, dass dein Zimmer weit weg von den Aufzügen liegt und nach hinten heraus.

Hotel-Information

Hotel  (4sq)
Bülowstr. 19-22
10783 Berlin
030 – 246 46 0
www.novum-hotels.de/hotel-aldea-berlin

Tipps im Umfeld

Falls du das Hotel ohne Frühstück gebucht hast, empfehle ich dir das Café Impala am Nollendorfplatz. Läuft sich drei Minuten, macht einen urigen Eindruck und der Kaffee ist echt lecker. Ich werde dazu hier noch mal mehr schreiben.

Dinge des täglichen Bedarfs kann man bei Kaiser’s holen, der ca. 350 Meter entfernt am Nollendorfplatz ist und 24 Stunden geöffnet hat.

Ein Tipp für alle Burgerfans: wenn man da Hotel nach rechts verlässt, kommt nach knapp 100 Metern Bärlin Burger, den ich mit gutem Gewissen empfehlen kann. Genaueres kannst du bald hier nachlesen.

Mehr Bilder

Alle meine Bilder findest du in meinem flickr-Album. Stene

Autor: Christian Kaufmann

In den unendlichen Weiten des Internet eher als Herrscher des Lakritzplanet bekannt, bloggt er seit Äonen über das schwarze Gold und hat ganz nebenbei den deutschen Lakritztag ins Leben gerufen. Privat philosophiert er als bekennender Segler gerne hier auf der blauen Linie und gehört zum Orga-Team der Schleckgöschle GbR.

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