Das Barcamp Bodensee aus der Samstagsperspektive | #bcbs16

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Seit sieben Jahren findet, immer wenn es mehr oder weniger Frühjahr ist, das Barcamp Bodensee statt. Das passiert mal in Konstanz und mal in Friedrichshafen. Im April 2016 war Konstanz an der Reihe, wo die Räumlichkeiten der HTWG genutzt wurden.

Bereits das 7. Barcamp am Bodensee
Bereits das 7. Barcamp am Bodensee

On my way

Meine Anreise gestaltete sich mehr als entspannt im magischen Mobil von @DerHerrMeier, der mich sicher und unterhaltsam chauffierte. Nach einem angenehmen Spaziergang vom Parkplatz zum Barcamp. Erste Feststellung: He, da steht ja ein Foodtruck! Hatte der sich verfahren? In Konstanz war nämlich zeitgleich ein Foodtruck-Festival. Wir kommen noch darauf zurück 🙂

Dann ging es erstmal zur Anmeldung um den batch zu beschriften. Kaffee und Morgengebäck bildeten den Rahmen für eine erste Umschau unter den Teilnehmern, wobei sich das eine oder andere große Hallo nicht vermeiden ließ.

The grand opening

So eingestimmt folgte ich der Begrüßung der ca. 40 Teilnehmer durch Oliver (@oliverg), den Organisator, der natürlich auch die Sponsoren vorstellte. Hier zeigte sich dann auch, dass das WLAN nicht ging. Ein immer wieder beklagter Umstand in der Barcamp-Szene, die ja auch vom social buzz lebt.

Hier wurde auch das Foodtruck-Mysterium offiziell aufgeklärt. Wir Barcamp-Teilnehmer worden durch den Foodtruck verköstigt und um das Ganze auf Spitze zu treiben, mussten wir nicht am Wagen Essen fassen, sondern das Manna kam zu uns.

Sag uns wer du bist

Dann folgte die Vorstellungsrunde (Name, 3 Hashtags), die recht flott ging, aber einen ersten Überblick bot, welche Teilnehmer man doch im Laufe des Tages kennenlernen wollte.

Meine Hastags waren #dollogate #lakritz #4sqday.

Ja, es war #4sqday und ich bin Nostalgiker
Ja, es war #4sqday und ich bin Nostalgiker

Sessionplanung

Die folgende Sessionplanung erbrachte eine ziemliche Themenmischung, wie ich das bei Veranstaltungen dieser Art sehr schätze. Ich selber steuerte, in Kooperation mit Jay, eine Session bei, bei der es sich um Lakritz drehte. Gefreut hat mich die spontane und laute Zustimmung aus der Runde der Teilnehmer.

Slot #1 der perfekte Service

Los ging es für mich mit der Session das „perfekte Service-Erlebnis“, die von @markjoachim angeboten wurde. Spannendes Thema analog zu menschlichen Partnerschaften gut aufbereitet, wie dieses Bild am besten dokumentiert.

Der @markjoachim erklärt Neukundengewinnung
Der @markjoachim erklärt Neukundengewinnung

Slot #2 Wir zweckentfremden den Hörsaal

Den nächsten Slot ließen Jay und ich aus, da wir noch ein Verkostungs-Video drehen wollten. Niemanden der uns kennt, wird das wirklich überraschen. Lokation dafür hatten wir uns den Hörsaal ausgesucht und nachdem wir endlich die Lichtschalter gefunden hatten, verkosteten wir einen Celp, ein Single Islay Spirit, in dem Meeresalgen schwimmen und der sich nicht Whisky nennen darf. Mehr dazu demnächst bei tasteup.de.

Ein Wort zum WLAN

Während unseres Drehs wurden dann auch die WLAN-Zugänge bekannt. Schlussendlich war es aber so, dass dies nicht wirklich gut nutzbar war, da man und frau immer wieder raus flogen und die Anmeldeprozedur mehr als unhandlich war. So war es z. B. nicht möglich das Passwort per copy & paste einzusetzen. Wegen der Sicherheit. Ist ja auch richtig so. Man sollte dann aber eine stabile Verbindung bieten.

Slot #3 Tourismus-Visionen

Die nächste Session befasste sich mit der Vision des Bodensee-Tourismus in 10 Jahren und wurde von Andrea, die für die Deutsche Zeppelin Reederei (da gab es ja auch eine Blogparade) arbeitet, angeboten. Hier wurden interessante Ideen und Aspekte erörtert. Von Demographie über Kulinarisches und den ÖPNV bis hin zu Freizeitangeboten wurde viele Aspekte angesprochen. Eine Session die zum Nachdenken anregte.

Und ich kenne nun den Unterschied zwischen Spazieren und Wandern. Ich sage nur 20 Kilometer.

Mahlzeit!

Dann hatte das Team vom Foodtruck seinen Auftritt als es galt die hungrigen Massen satt zu kriegen. Dies gelang mit einem leckeren Chili, das es, soweit ich das gesehen habe, auch „sin carne“ gab. Also war für alle was dabei. Und, nebenbei, löcker war es auch.

Slot #4 Wir reden über und essen Lakritz

Dann galt es die eigene Session zu halten. Alles darüber kannst du auf Lakritzplanet.de lesen.

Slot #5 Ein sonniger Video-Dreh

Da draußen inzwischen die Sonne schien, erging der Beschluss vor dem Gebäude noch ein Video zu drehen, bei dem die dort aufgestellten gelben Skulpturen des Künstlers Joep van Lieshout die Dekoration bilden sollten. Auch dies wird es in Kürze auf tasteup.de zu sehen geben.

Slot #6 Algen auf den Tisch

Dann ging es in die Session zum Thema #Crowdfood, die von @hoomygumb und @MrWOMM gehalten wurde. Die Idee dahinter: kleine Anbieter können ihre Produkte über diese Plattform vermarkten und bekommen auch Unterstützung in verschiedenen Bereichen.

Sowas wie Dawanda für Essen also.

Wenn man also Omas famose Pasta-Sauce oder die einzigartige Konfitüre aus eigener Herstellung, in kleinen Mengen, vermarkten will, ist man hier gut aufgehoben.

Und ein Produkt wurde auch vorgestellt, die Iseapata. Sieht aus wie dunkle grüne Nudeln, sind aber Algen. Mir hat vor allem gut gefallen, dass die Zubereitungsarten sehr unterschiedlich sein können.

Den Salat, den Mr.Wom daraus gezaubert hat, fand ich gut. Und Mr.Wom nimmt für sich in Anspruch nicht gerade ein Meisterkoch zu sein 😉

Abendmahl

Und plötzlich war es schon Zeit für das Abendessen. Und ich sage euch, es gab rustikale Schnittchen. Deftig, gut belegt mit verschiedensten Belägen und unterschiedliche Brotsorten.

Ich war, und bin es immer noch, entzückt. Und auch hier immer eine Version für Andersesser.

Slot #7 Zu Gast bei den #Ginistas

Die #Ginistas, das sind Diana (@lightblue100) und Silka (@hellosilka), die sich beide gut mit Gin auskennen. Sie boten eine Gin-Verkostung an, bei der es unterschiedlichste Gins und verschiedene Tonic Water zu verkosten gab. Überraschend war für mich die Vielfalt der Varianten bei beiden Produkten und das es Gin gibt, der nach Pfefferminz schmeckt, war für mich das Highlight dieser Session.

Tschüss mit Üss

Und schon war der Samstag wie im Fluge vergangen und es tat mir bereits  zu dem Zeitpunkt ein wenig leid, dass ich am Sonntag nicht dabei sein konnte.
Dann ging es Richtung Heimat, wobei Jens und ich von der charmanten Maria (@zokmarie) noch bis zum Parkplatz gefahren wurden. Merci vielmals!

Mehr Bilder

Alle meine Bilder findest du in diesem flickr-Album.

Beiträge anderer Blogs

Hier die Beträge anderen Blogger zum Barcamp Bodensee, edition 2016

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Wer wissen will, wer die Top-Twitterer waren, der wird hier fündig.

Kudos

So ein Barcamp braucht Sponsoren. Merci!
So ein Barcamp braucht Sponsoren. Merci!

Autor: Christian Kaufmann

In den unendlichen Weiten des Internet eher als Herrscher des Lakritzplanet bekannt, bloggt er seit Äonen über das schwarze Gold und hat ganz nebenbei den deutschen Lakritztag ins Leben gerufen. Privat philosophiert er als bekennender Segler gerne hier auf der blauen Linie und gehört zum Orga-Team der Schleckgöschle GbR.

Ein Gedanke zu „Das Barcamp Bodensee aus der Samstagsperspektive | #bcbs16“

  1. Ich finde es wirklich klasse, dass Sie sich all diese Mühe machen und die Informationen mit uns teilt. Danke dafür. Wünsche frohe Weihnachten.
    Gruß Karin

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