Zu Gast im Hotel Domspitzen in Köln

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Beim diesjährigen Besuch der ISM in Köln war es gar nicht so einfach ein Zimmer zu bekommen, denn die sind dann sehr gefragt. Und auch die Preise steigen da in der Kölner Metropole dann auch erheblich.

So entschloss ich mich im Hotel Domspitzen zu logieren und nahm auch den nicht unerheblichen Zimmerpreis in Kauf. Der Kontakt zum Hotel verlief sehr freundlich und man sagte mir ein Doppelzimmer zur Einzelnutzung zu.

Die Lage

Keine zwei Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt (einmal kurz über den Breslauer Platz), in Sichtweite des Kölner Doms in einer nicht viel befahrenen Seitenstraße liegt das Hotel Domspitzen, dass sich über zwei Häuser erstreckt.

Der Check in

Der Empfang war sehr freundlich und ich erhielt alle notwendigen Informationen, auch die, wie ich zu meinem Zimmer käme. Also ab in dern Aufzug (Bj. 1958 und die Tapete wurde bei der Modernisierung 2013 nicht entfernt), der mich, mit nostalgischen Geräuschen untermalt, ins 4. OG brachte.

Ein wahrhaft historischer Aufzug bringt einen bis ins 4. OG
Ein wahrhaft historischer Aufzug bringt einen bis ins 4. OG

Von dort ging es dann eine steile Wendeltreppe nach oben in das 5. OG.

Über eine enge Wendeltreppe geht es ins 5. OG
Über eine enge Wendeltreppe geht es ins 5. OG

Hier stellte ich fest, dass ich sozusagen die ganze Etage für ich hatte, soll heißen, das Zimmer 53 nimmt den ganzen verfügbaren Platz unterm Dach ein.

Das Zimmer 53

Es empfingen mich ein dunkler Holzfußboden, dunkelrote Wandverzierungen und was zu rahmen war, war gold gerahmt.

Einladend wird man auf dem Zimmer mit einem Stück Kuchen begrüßt
Einladend wird man auf dem Zimmer mit einem Stück Kuchen begrüßt

Und auch die beiden Tischlampen hatten goldene Lampenschirme.
Allerdings fehlen Lichtquellen am Doppelbett.

Leider fehlt ein Kopfteil, das die Kopfkissen hindert nachts aus dem Bett zu fallen.
Leider fehlt ein Kopfteil, das die Kopfkissen hindert nachts aus dem Bett zu fallen.

Das Zimmer bestand aus zwei Räumen und dem Bad mit WC. Die Zimmer machen einen beengten Eindruck und die Bewegungsfreiheit ist, auch der Dachschräge geschuldet, nicht besonders groß.

Die Schlafstatt meiner Wahl
Die Schlafstatt meiner Wahl

Die Dachfenster waren mit Rollos versehen, die nachts für Dunkelheit sorgen, wenn es draußen, wie in Innenstädten durchaus üblich, mal hell bleibt.

Die Geräuschkulisse ist für die zentral Lage überraschend ruhig. Lediglich nachts nimmt man den Zugverkehr als leises Brummen wahr. Dafür macht das Haus selber einen hellhörigen Eindruck.

Die Zimmerausstattung

  • Doppelbett ohne Kopfteil (da fällt nachts das Kopfkissen raus), mit kleinen Nachttischen
  • Einzelbett im Nebenraum, mit kleinem Nachttisch
  • großer Kleiderschrank im Nebenraum
  • kl. Schreibtisch mit Stuhl
  • Flatscreen-TV (so angebracht, dass eine vernünftige Sicht nur vom Bett aus gewährleistet war)

Steckdosen sind eher spärlich frei zugänglich. Also genau war es eine freie Steckdose in den Schlafräumen.

Die Beleuchtung ist aus meiner Sicht nicht so toll gemacht, da am Doppelbett keine Nachttischlampen sind.

Belüftung oder Klimaanlage fehlen ganz. Eine Heizung sorgt leise vor sich hinglucksend für Wärme.

Das Bad

Ist angemessen groß hat aber seine besten Zeiten wohl hinter sich. Abgesprungene Fliesen, eine runtergekommene Badezimmertür, eine klapprige Duschkabine, ein ausgeleierter Duschkopfhalter und eine laut quietschender Handtuchring sprechen da für sich. Und die Wassertemperatur kann schon mal erheblich schanken. Zur Ehrenrettung sei erwähnt, dass das Bad sehr sauber war.

Die Ausstattung

  • Duschbad
  • Waschbecken
  • WC
  • Stummer Diener
  • Elektroheizung

Das Frühstück

Das Frühstück bot ein überschaubares Angebot und es roch lecker nach Eiern und Speck.
Genutzt habe ich das Angebot aber nicht, was aber eher daran lag, dass ich auf die Süßwarenmesse wollte und da ist Frühstück man echt überbewertet.

WLAN

Wird kostenfrei angeboten, habe ich aber nicht benötigt.

Fazit

Sehr freundliche Mitarbeiter und soweit beurteilbar auch sehr sauber.

Der zur Messezeit ausgelobte Preis von 199 Euro je Nacht steht nach meiner Auffassung in keinem Verhältnis zum Gebotenen. Messe hin oder her. Eine Frechheit.

Zu messefreien Zeiten sind die Preise deutlich geringer.

Hotel-Information

Hotel  Domspitzen (4sq)
Domstr. 23-25
50668 Köln
hotel-domspitzen.de
Tel.: 0221-998930

Tipps im Umfeld

Rund um das Hotel ist eine Menge geboten und innerhalb von 5 Gehminuten kommt man zu vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Mehr Bilder

Alle meine Bilder findest du in meinem flickr-Album.

Autor: Christian Kaufmann

In den unendlichen Weiten des Internet eher als Herrscher des Lakritzplanet bekannt, bloggt er seit Äonen über das schwarze Gold und hat ganz nebenbei den deutschen Lakritztag ins Leben gerufen. Privat philosophiert er als bekennender Segler gerne hier auf der blauen Linie und gehört zum Orga-Team der Schleckgöschle GbR.

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