Berlin rief und ich folgte – part 7

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Ein Freitagmorgen wie im Bilderbuch erwartete mich nach dem Aufwachen. So bin ich also gut gelaunt runter zum Hotelpool gefahren, den ich morgens fast immer für mich alleine hatte, und nahm anschließend meinen morgendlichen Milchkaffe an der frischen Luft.

Mit dem Schleckmobil unterwegs

Wir hatten an diesem Tag so gar keine Termine anstehen und konnten uns ganz entspannt vergnüglichen und leckeren Dingen widmen.

So kam es, dass wir uns mit dem offiziellen #Schleckmobil, das ortskundig von Nils (aka @WiemerWiemers) gesteuert wurde, aufmachten um unbekannte Currywürste zu entdecken und nicht gekannte Currysaucen zu erforschen.

Das offizielle Schleckmobil
Das offizielle Schleckmobil

War ja irgendwie klar, dass dies passieren würde, denn schließlich gehörte der erste deutsche Currywurstbeauftragte zu meiner Reisegruppe.

Butterstulle mit Tatar

Zu meiner Überraschung gab es aber erstmal keine Currywurst, sondern wir fuhren in den Berliner Bezirk Charlottenburg, wo wir bei Rogacki aufschlugen. Ich sage nur: vergiss den Schinkenhimmel, komm‘ zu Rogacki.

Leckereien wohin das Auge blickt. Egal ob Fleisch, Fisch, Käse, Wurst, es gibt alles und vor allem, alles was dein Herz begehrt, wird dir auch frisch zubereitet. Und so bekamen wir dann eine „Butterstulle mit Tatar“, die uns einfach nur begeisterte. Da kommt eine Riesenstulle mit satten 220 Gramm frisch angemachtem Tatar auf den Tisch!

Butterstulle mit Tatar, bei Rogacki neu definiert
Butterstulle mit Tatar, bei Rogacki neu definiert

Auch dies eine dringende Empfehlung für reisende Leckermäuler!

Currywürste und Whisky

So gestärkt ging es dann zum ersten Currywurst-Test des Tages, bei Krasselt’s Imbiss in Steglitz. Hier sollte man darauf achten erst die Wurst zu bestellen und dann die Getränke, sonst wird es gleich typisch berlinerisch, oder das, was man dort wohl dafür hält. Achja, die Sauce enthält jede Menge Apfelmus, was sie sehr fruchtig macht.

Die nächste Wurst wartete sozusagen schon um die Ecke: zur Bratpfanne. Es gibt eine solide Wurst mit solider Sauce und die Ansprache ist freundlich und amüsant. Hat mir als Gesamtpaket sehr gut gefallen.

Zur Bratpfanne
Zur Bratpfanne

Im Anschluss fuhr Nils mit uns, und er machte ein großes Geheimnis daraus, ins Whisky-Kabinett. Eine Gelegenheit die wir Whiskyfans nicht ausließen. Wir fanden einen gemütlichen Laden vor, in dem Inhaber Markus Rosanowski eine breite Palette an Spirituosen anbietet. Sehr schnell war klar, dass wir da eine Leidenschaft teilen und so kamen wir in den Genuss der einen oder anderen Verkostung. Wie nicht anders zu erwarten erwarben wir auch noch den einen oder anderen Whisky 😉

Weiter ging es dann nach Schöneberg, wo wir bei Finest Whisky reinschauten, man kennt sich, und uns mit den letzten Feinheiten der Whiskyvernebelung mit dem Ardbeg-Ceò vertraut machten. Da bekommt der Begriff „Rauch trinken“ eine ganz neue Bedeutung.

Da das Eckstein gleich um die Ecke liegt und dort auch Currywurst angeboten wird, nahmen wir diese auch direkt unter die Lupe, mit durchwachsenem Ergebnis, wie ich finde.

Weiter ging es mit der Currywurst bei Bier’s Kudamm 195. Eine richtige Imbisshalle mit Stil und die Wurst war auch nicht von schlechten Eltern.

Als nächstes steuerten wir die Wursterei an, die sich am Bahnhof Zoo befindet. Die Auswahl an unterschiedlichsten Currywürsten ist recht groß und die Schrippen sind mal nicht so lätschig wie bei den Mitbewerbern. Lediglich die Parkplatzsituation ist recht prekär 😉

Es gibt Pizza Baby!

Dann war noch mal ein Wechsel der Location angesagt, denn wir hatten noch eine Verabredung zum Essen mit einem befreundeten Lakritzhändler. Wir trafen uns im Graefekiez im Masaniello. Das Restaurant ist eng aber authentisch, man kann aber auch draußen sitzen. Die Speisen sind lecker aber man ist, ohne explizite Ansage des Gastes, nicht in der Lage, Vorspeise und Hauptgericht zeitversetzt zu servieren.
Auch hier ist die Parkplatzsuche nicht so ganz einfach.

Die finale Currywurst?

Und wir wären nicht die Schleckgöschle, wenn wir danach nicht noch schnell zum Bergmann-Curry gefahren wären, um eine verlässlich gute und leckere Currywurst zu vernaschen 🙂

Bilder

Alle Bilder zu meinem Berlintrip findest du in meinem flickr-Album.

Autor: Christian Kaufmann

In den unendlichen Weiten des Internet eher als Herrscher des Lakritzplanet bekannt, bloggt er seit Äonen über das schwarze Gold und hat ganz nebenbei den deutschen Lakritztag ins Leben gerufen. Privat philosophiert er als bekennender Segler gerne hier auf der blauen Linie und gehört zum Orga-Team der Schleckgöschle GbR.

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