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Mein Geheimnis: ich stehe auf SM

Eines Morgens wachst du auf und stellst fest: du bist in die lokale, regionale und überregionale SM-Szene eingebunden.

Es war ein schleichender Prozess.

Und irgendwann dann geht es auch über „einfach nur“ SM hinaus. Man trifft sich, hat eine gute Zeit, es entstehen Freundschaften und gemeinsame Interessen werden gepflegt.

Die Rede ist natürlich von Social Media. Irgendwie bin ich da so vor einigen Jahren reingeschliddert. Und es hat sich eine Menge verändert in meinem Leben. Aber der Reihe nach.

ich bin, trotzt der Geburt in einer analogen Welt, in Sachen „Internet“ nicht ganz unbewandert. Erste Erfahrungen sammelte ich ab Anfang der 1990er bei Compuserve, AOL.
Es schlossen sich im Laufe der Jahre eigene kleine Webprojekte an. Hach, da wurde HTML noch liebevoll von Hand getippt 🙂
Aus dieser Zeit stammt auch mein Blog Lakritzplanet.de, das heute noch aktuell ist.

Anfang 2009 entdeckte ich Twitter und war anfangs ein wenig skeptisch, obwohl mich das Konzept mit den 140 Zeichen durchaus neugierig machte.


Und dann entwickelten sich die Dinge wie von selbst. Irgendwann kamen dann auch noch weitere SM-Kanäle wie Instagram, Google+ oder auch Facebook dazu.

Menschenkenntnis

Mein Bekanntenkreis erweiterte sich online und auch offline und ich traf auf spannende Menschen, die ich ohne SM nie kennen gelernt hätte.

Es entwickelten sich Freundschaften und es gibt heute Menschen, die sehe ich nur ein oder zwei Mal im Jahr und trotzdem klappt ein unkomplizierter Austausch auch außerhalb dieser Reallife-Treffen.

Ich habe neue Leidenschaften entdeckt und konnte alten Passionen auf einer ganz anderen Basis nachgehen.

Lakritz

Meiner Begeisterung für Lakritz verlieh ich schon jahrelang auf Lakritzplanet.de Ausdruck. Die schnelle und einfache Kommunikation über Plattformen wie Twitter, Facebook und G+ hat es mir ermöglichst mit vielen Lakritz-Menschen in Kontakt zu bleiben, was dann auch dazu führte, dass 2013 der erste Deutsche Lakritztag durch mich ins Leben gerufen werden konnte. Ein jährlicher Event, immer am 12. April, der inzwischen europaweit Aufsehen erregt.

Bloggen

Inzwischen habe ich feststellen können, dass mir Schreiben auch Spaß macht. Darum gibt es auch genau diese Plattform theblueline.de. Hier schreibe ich über alles was mir so begegnet und Dinge, die mich bewegen.

Neue Horizonte

Mein Augenmerk wird immer wieder mal auf Dinge gerichtet, die sonst nicht so in meinem Fokus liegen. Das finde ich immer wieder spannend. So ein Blick über den Tellerrand ist immer wieder sowohl amüsant als auch lehrreich. So spannende Dinge wie altägyptische Grammatik, Pecha Kucha, alternative Tastaturlayouts oder ein FoodCamp wären mir sonst sicher entgangen.

Schleckgöschle

Und auch meiner Leidenschaft für Süßes kann ich mit den Mitteln die mir das sozial-mediale Umfeld liefert, in ganz anderem Umfang nachgehen. So bin ich  nicht unschuldig daran, dass es immer wieder mal ein Sweetup gibt, bei dem man sich zum gemeinsamen Naschen trifft.

Barcamps

Ich lerne Deutschland kennen. Ja, tatsächlich. Ein Teil von SM ist zunehmend auch das Andocken ans richtige Leben, was sich z.B. in Form von Tweetups oder Barcamps darstellt. Eine tolle Gelegenheit andere Städte kennen zu lernen, nette Menschen zu treffen und spannende Inhalte geboten zu bekommen. Barcamps: kann ich nur empfehlen 😉

Whisky

SM ist Schuld, dass ich den Whisky-Liebhaber in mir entdeckt habe. Jedenfalls war es ein Tweetup in Rottweil, das mir die Tore zur Welt des Single Malts eröffnete. Das wiederum führte dazu, dass ich ein Teil der Jungs von tasteup.de wurde und das führt bis heute immer wieder zu Freizeitstress galore und auch dazu, dass ich zwischenzeitlich einen richtigen Whisky-Urlaub auf der isle of Islay verbracht habe. und sogar selber an der Organisation von schottischen Whisky-Menüs beteiligt bin.

News

Dann ist da noch die Sache mit aktuellen Nachrichten. Zu meinen Gewohnheiten zählte es, abends die Tagesschau zu sehen. Irgendwann stellte ich fest, dass mir da nix Neues geboten wurde und ich ständig feststellen konnte: das hast du doch schon vor Stunden gelesen. Ein Termin weniger am Abend 😉

#Foodporn

Und, ich plädiere auf schuldig, ich befleißige mich dieser umstrittenen Disziplin, dem #foodporn, fotografiere mein Essen und teile es mit anderen. Immer getreu dem Motto: sharing is caring.

Welche Erfahrungen habt ihr gesammelt, so in der sozial-medialen Welt? Hinterlasst doch einen Kommentar dazu.

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