Zu Gast im art’otel in Köln

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Wie seit einigen Jahren üblich pilgere ich am Anfang des Jahres nach Köln, um die Internationale Süßwarenmesse zu besuchen. Die Wahl des Hotels überließ ich meinem Kumpel und Potsdamer Lakritzpaten Dietmar, der unsere Zimmer im art’otel buchte.

Die Lage

Das moderne Hotel liegt ca. 1,5 km vom Hauptbahnhof entfernt an einem Rheinarm direkt an der Severinsbrücke.

Der Check in

Die Lobby ist hell gestaltet und bunte Sitzgelegenheiten sorgen für gute Stimmung. Der Empfang war nett, professionell und schnell. Ich hatte verpennt meinen Hotelgutschein ausgedruckt mitzubringen, was aber kein Problem war: „Bitte sind Sie so nett und leiten uns die E-Mail weiter, wir drucken den dann aus“; war dann auch genau so. Fand ich gut.

Das Zimmer 435

Mein Zimmer lag im 4. OG nach hinten heraus, was zum einen für eine ruhige Nacht sorgte und zum anderen den Blick auf einen Rheinarm durch das bodenlange Fenster freigibt. Wer mich kennt, weiß, dass ich die Nähe von Wasser geradezu liebe 🙂

Das Wachsbecken ist, zu meinem Leidwesen, in das Zimmer integriert. Ich finde nach wie vor, dass das zu sehr an Jugendherberge erinnert, scheint aber bei Architekten und Auftraggebern hoch im Kurs zu stehen.

Beim Betreten macht das Zimmer einen hellen Eindruck, was bei weißem Mobiliar, Tapeten und hellem Teppich nicht verwundert.

Die Zimmerausstattung

  • Das Queen Size Bett (zu kurz, wie üblich) fand ich ansonsten sehr gemütlich und auch die Bettwäsche, Oberbett und Kissen fühlte sich sehr angenehm an. Ich habe wunderbar geschlummert darin

    Eine recht gemütliche Schlafstatt
    Eine recht gemütliche Schlafstatt
  • Kleiderschrank mit eher knapp bemesenem Stauraum
  • Die Gepäckablage findet sich unter der langen Ablagefläche und kann wirklich nur zum Aufbewahren des Gepäck genutzt werden
  • Ein runder Glastisch und zwei Sessel
  • Einen Schreibtisch sucht man vergebens, dafür ist die Ablagefläche sehr lang
  • Flatscreen-TV
  • Minibar im Kleiderschrank
  • Safe im Kleiderschrank
  • Kaffeemaschine
  • bodenlanger Spiegel

Die Steckdosen sind sozusagen ausgeschildert, was ich nicht schlecht finde. Zwei befinden sich am Ende der langen Arbeitsfläche und eine neben der fensterseitigen Bettseite.

Die wirklich lange Ablagefläche
Die wirklich lange Ablagefläche

Die Beleuchtung ist wirklich gut gemacht und die Schalter sind alle da, wo man sie braucht.

Die Klimaanlage fand ich ein wenig zu laut und stellte sie kurzerhand zur Nacht ab.

Das Zimmer war sehr sauber, wenn ich mal von der Staubschicht auf dem Spiegel über der Ablagefläche absehe.

Das Bad

Seperat untergebracht sind WC und Dusche. Letztere ist durch eine bunte, halbtransparente Glaswand vom Zimmer getrennt. Eine Lösung die mir durchaus gefällt.

Das Bad mit der bunten Glaswand
Das Bad mit der bunten Glaswand

Die Dusche (barrierefrei) ist hoch genug angebracht, der Ablauf funktioniert gut und die Wassertemperatur war gut regelbar und stabil.
Der WC- und Duschbereich waren sehr sauber.

Die Ausstattung

  • Duschbad, mit Regenwasserdusche
  • WC

Das Frühstück

Im Foyerbereich war ein Teil wegen Bauarbeiten abgesperrt, in dem normalerweise das Frühstück angeboten wird. Während meines Besuches wurde das Frühstück in einem der Konferenzräume angeboten.

Zur Auswahl standen Brot, Brötchen, Eierspeisen, Bohnen, gegrillte Tomaten, Speck, Würstchen, meat balls, Cerealien, Marmelade, frisches Obst und eine Auswahl an Wurst und Käse.

Den Kaffee gab es aus einem Automaten, an dem sich eigentlich immer eine Schlange befand. Am zweiten Morgen gab es dann aber auch Kaffee in Kannen an den Tisch.

Ich hatte den Eindruck, dass die Mitarbeiter mit den Anzahl der Frühstückenden überfordert war. Das Abräumen ging ziemlich schleppend und einige Gäste warteten recht lange, bis sie nach Ihrer Zimmernummer gefragt wurden.

Die Bar

Im Hotel befindet sich eine kleine Bar, in der man ganz gemütlich sitzen und Früh-Kölsch genießen kann.

Die kleine Whiskyauswahl bietet keine Highlights, ist aber grundsolide und der Service ist freundlich.

WLAN

Steht im ganzen Hotel kostenlos zur Verfügung.

Fazit

Zentrale aber doch ruhige Lage, modernes Ambiente, freundliche und kompetente Mitarbeiter, ein gutes Verhältnis von Preis zu Leistung und die Lage am Rhein sprechen deutlich für das art’otel.
Enttäuscht bin ich vom Frühstück, hoffe aber, dass dies auch der Behelfssituation durch die Umbauarbeiten geschuldet ist.

Hotel-Information

art’otel Köln (4sq)
Holzmarkt 4
50676 Köln
www.artotels.com

Tipps im Umfeld

Direkt gegenüber befindet sich eine Tankstelle und wenn man hinter das Hotel geht, kann man direkt an einem Rheinarm entlang bummeln.

Mehr Bilder

Alle meine Bilder findest du in meinem flickr-Album.

 

Autor: Christian Kaufmann

In den unendlichen Weiten des Internet eher als Herrscher des Lakritzplanet bekannt, bloggt er seit Äonen über das schwarze Gold und hat ganz nebenbei den deutschen Lakritztag ins Leben gerufen. Privat philosophiert er als bekennender Segler gerne hier auf der blauen Linie und gehört zum Orga-Team der Schleckgöschle GbR.

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