Zu Gast im Hotel Claridge in Zürich | #visitZürich

Ein nettes Willkommen

Der Besuch des Barcamp Schweiz 2014 war Anlass in Zürich ein Quartier zu suchen. Das übernahm dankenswerter Weise (as usual) mein Kumpel Jay. Ausgesucht hatte er das Hotel Claridge, ein 4 Sterne Haus. Und das war eine gute Wahl wie sich zeigte.

Die Lage

Das von außen einen leicht nostalgischen Eindruck machende Hotel ist recht zentral gelegen zur Züricher Innenstadt, genauer gesagt zum Dörfli (ca. 800 Meter), in einer ruhigen Seitenstraße. Eine Haltestelle der Tram ist nur 2 Gehminuten entfernt.

Der Check in

Der Empfang war sehr freundlich, alle notwendigen Informationen wurden in angemessener Form geliefert und keine Frage blieb unbeantwortet. So soll es sein.

Die Lobby
Die Lobby

Alles ging sehr ruhig von statten und bereits beim Check in kam Entspannung auf, was auch an dem unaufgeregten Ambiente der Lobby liegen mag.

Das Zimmer 103

Mein Zimmer lag im 1. OG, den man auch mit einem Aufzug erreichen kann. Aber den habe ich nicht einmal genutzt. Mein Eckzimmer, in dem die drei (!) Fenster nach hinten und zur Seite raus gehen, war angenehm ruhig und hell.

Beim Betreten des Zimmers fielen mir als erstes die Zimmergröße von geschätzten 25-26 m² und ein ziemlich großer Heizkörper auf, der irgendwie einen nostalgischen Charme versprüht.

Ein erste Blick ins Zimmer 103
Ein erste Blick ins Zimmer 103

Und dann ist mir noch diese Karte ins Auge gefallen, die sich recht angenehm von dem heute üblichen „Hallo Herr Gast“ auf den Flachbildschirm abhob.

Ein nettes Willkommen
Ein nettes Willkommen

Ausgestattet ist der Raum mit einem Schreibtisch samt Stuhl, einem kleinen Tisch mit zwei Sesseln, Queen-Size Bett, zwei Einbauschränken, Anrichte mit Flachbild-TV und einem großen Spiegel.
Komplettiert wird die Einrichtung von einem kleinen Schränkchen, auf dem alles für Kaffee und Tee bereit stand.

Das Zimmer machte einen sauberen Eindruck und hier und da konnte man sehen, dass es nicht mehr das Jüngste ist. Aber auch hier kann ich das als nostalgischen Charme erleben.

Das Bett war für mich mal wieder zu kurz aber dafür waren die Kopfkissen große Klasse.

Die Anzahl der zur Verfügung stehenden Steckdosen waren überschaubar. Gut zugänglich waren lediglich zwei Steckdosen auf dem Schreibtisch. Die gingen aber nur wenn die Schreibtischbeleuchtung an ist. Dumm, wenn man nachts seine diversen Geräte laden will. Ich bin ins Bad ausgewichen; dem mitgeführten Verteilerstecker sei Dank.

Das Bad

Wurde irgendwann mal modernisiert und verfügt über eine neue Wanne, ein rosafarbenes Waschbecken mit Nostalgie-Faktor, Fön und Sanitär-Bar. Letztere hatte ich in dieser Form auch noch nicht kennen gelernt.

Die Sanitär-Bar, das gepflegte Gegenstück zur Minibar
Die Sanitär-Bar, das gepflegte Gegenstück zur Minibar

Die Duschstange ist leider so niedrig angebracht, dass ich mich nur mit Verrenkungen darunter stellen konnte. Störend fand ich auch, dass die Mischarmatur für die Wanne beim Duschen irgendwie ständig an meine Knie stieß.

Augenfällig im Bad sind auch die Wasser- und / oder Heizungsrohre, die über Putz laufen. Auch hier gilt aber: nostalgischer Charme 🙂
Das ist aber nicht in allen Zimmern so. Mein Kumpel Jay hat über seinen Aufenthalt ebenfalls berichtet und sein Bad sah moderner aus.

Auch das Bad war sauber und die Lüftung arbeitete tadellos.

Das WC ist separat untergebracht, verfügt über ein Fenster und war ebenfalls sauber.

Das Frühstück

Das Frühstück wird im Restaurant Orsons angeboten, das eine sehr gemütliche Atmosphäre bietet.

Der Frühstücksraum im Restaurand Orsons
Der Frühstücksraum im Restaurand Orsons

Das Buffet ist reichhaltig sortiert. Verschiedene Backwaren, eine Auswahl an frischer Wurst und frischem (u.a. schweizer) Käse, Cerealien, süßes Gebäck, Obst und Fruchtsäfte. Eine Wärmerie mit Eiern, Speck, Würstchen und so sucht man vergebens. Und das hat seinen guten Grund.

Am Tisch findet man einen kleinen Bestellzettel, auf dem man seine Wünsche ankreuzen kann. Ein Stift dazu liegt auf jedem Tisch bereit. Das Gewünschte wird dann frisch zubereitet und serviert. Meine Portion, die hier zu sehen ist, ist übrigens nur eine halbe.

Zum Kaffee wird heiße Milch gereicht, eine Kleinigkeit, die ich sehr zu schätzen weiß.

Der Service ist sehr freundlich, aufmerksam und schnell.

Bemerkenswert ist auch der Preis. Für das Frühstück werden dem Gast lediglich 19 CHF berechnet.

Das Restaurant

Das Orsons, das sich im EG des Hotels befindet, bieter auch die Räumlichkeiten für das Frühstück. Über das Restaurant kann ich nichts sagen, da ich dort nicht zu Tisch war.

WLAN

WiFi steht im gesamten Hotel kostenlos zur Verfügung. Die Leistung schwankte bei meinem Besuch immer wieder mal, was sich aber verschmerzen ließ.

Parken

Normalerweise gehen die Parkgebühren aus Gründen an mir vorbei. Diesmal aber sollte ich ein Wort darüber verlieren, nachdem mir klar geworden ist, wie teuer Parken in der Züricher City werden kann.

Das Cladrige bietet einen Parkplatz für 25 CHF / Tag, was ausgesprochen preiswert sein soll.

Der Preis

Ich habe für die Übernachtung in Zimmer 103 als Einzelzimmer 109 CHF bezahlt.

Fazit

Ein echter Glücksgriff in Sachen gediegener Gastlichkeit und das Preis- / Leistungs-Verhältnis ist tipptopp. Daran ändern auch einige Kleinigkeiten, die Verbesserungspotenzial aufweisen, nichts.

Sehr freundlicher Service, ungemein entspannte Atmosphäre, saubere Zimmer, Frühstück galore, zentrale Lage, ein bezahlbarer Parkplatz und erschwingliche Zimmerpreise.

Ich habe mich sehr wohl gefühlt und kann den Aufenthalt dort nur empfehlen.

Hotel-Information

Claridge Hotel Zürich (4sq)
Steinwiesstr. 8-10
8032 Zurich City
Schweiz
www.claridge.ch

Tipps im Umfeld

Ganz in der Nähe finden sich Kunsthaus und das Schauspielhaus und zur Altstadt und zum Grossmünster sind es knapp 8 Gehminuten.
Einige wenige Minuten länger läuft es sich an den See und an die Bahnhofstrasse.

Alle meine Bilder findest du in meinem flickr-Album.

 

Autor: Christian Kaufmann

In den unendlichen Weiten des Internet eher als Herrscher des Lakritzplanet bekannt, bloggt er seit Äonen über das schwarze Gold und hat ganz nebenbei den deutschen Lakritztag ins Leben gerufen. Privat philosophiert er als bekennender Segler gerne hier auf der blauen Linie und gehört zum Orga-Team der Schleckgöschle GbR.

3 Gedanken zu „Zu Gast im Hotel Claridge in Zürich | #visitZürich“

  1. Danke für diesen super Einblick in das Claridge Hotel in Zürich, das auch mir jetzt sehr gut gefällt. Toll finde ich vor allem den Frühstücksraum des Zürich Hotels, der macht richtig was her und das Frühstück erst, wenn ich so Kochen könnte, würde ich jeden Tag so frühstücken.

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