Zu Gast im Hotel Waldhorn, Friedrichshafen

Hotel Waldhorn Friedrichshafen title

Anlässlich meines Besuches auf dem Barcamp Bodensee 5 (2014) logierte ich im Hotel Waldhorn in Friedrichshafen. Gebucht hatte dieses Logis mein Kumpel und Reisegefährte Jay, der üblicherweise die Reiseorganisation für unsere sozialmedialen Touren übernimmt.

Die Lage

Das Hotel Waldhorn liegt ein gutes Stück außerhalb von Friedrichshafen in der Nähe (ca. 1 km) der Zeppelin Universität. Vom Bahnhof aus zahlt man mit dem Taxi ca. 12 Euro, es gibt aber auch eine Bushaltestelle ganz in der Nähe.

Der Eingang liegt sozusagen um die Ecke und man muss irgendwie die Hofeinfahrt links vom Restaurant Waldhorn nehmen.

Hotel Waldhorn Friedrichhafen
Hotel Waldhorn Friedrichhafen

Der Check in

Da kann ich eigentlich nix zu sagen, denn den hatte Jay bereits für mich erledigt, da ich erst später am Abend ankam, war ich doch noch mit Nobelpreisträgern auf dem Bodensee unterwegs.

Ungewöhnlich fand ich die Tatsache, dass ich tatsächlich einen Schlüssel bekam und nicht, wie heute weit verbreitet, mein Zimmer mit einer Chipkarte öffnen konnte. Dabei ist mir dann aufgefallen, dass ich die Chipkarte inzwischen sogar bevorzuge, da sie platzsparend unterzubringen ist.

Das Zimmer 204

Mein Zimmer befand sich im 2. OG, das auch mit einem Aufzug erreichbar ist. Jedoch habe ich ausschließlich die Treppe genutzt.

Hotel Waldhorn Friedrichshafen Zimmer 204
Das Zimmer 204

Das Zimmer vermittelt mit ca. 24 einen großzügigen Eindruck, obwohl die Farbe der Einrichtung aus dunklem Holz ist. Die Zimmer sind aber wohl unterschiedlich gestaltet.
Es ist ausgestattet mit einem Kleiderschrank, Gepäckablage, Schreibtisch mit Stuhl und Flachbildschirm, einem Doppelbett (zu hart, zu kurz und mit 80 cm breiten Matratzen auch zu schmal), einem großen Spiegel, Minibar und verfügt über einen großzügigen Balkon.

Hotel Waldhorn Friedrichshafen Schlafstätte
Hotel Waldhorn Friedrichshafen Schlafstätte
Schreibtisch mit ausreichend Steckdosen
Schreibtisch mit ausreichend Steckdosen

Das Bad ist angemessen groß und machte einen sauberen Eindruck. Die Dusche ist so gestaltet, dass auch große Menschen ohne gymnastische Übungen bequem duschen können. Zwei große Spiegel und ein Fön vervollständigen es.

Besonders aufgefallen im Zimmer ist mir die große Anzahl von Steckdosen (es sind ja div. Geräte zu laden 🙂 ) und die durchdachte Verteilung der Lichtschalter.
Ebenfalls aufgefallen ist mir die elektrisch betriebene Jalousie zum Balkon. Es dauerte eine ganze Weile bis ich begriffen hatte, das die Bedienungselemente am anderen Ende des Zimmers an der Tür untergebracht sind.

Das Frühstück

Im Erdgeschoss ist der Frühstücksraum, der hell gestaltet ist. Das Buffet bietet div. Sorten Wurst, Käse, Gemüse, Marmeladen, Backwaren, Müsli, Rührei und Säfte. Außerdem ist noch ein Kaffeeautomat vorhanden, an dem man sich Milchkaffe, Latte usw. machen kann, wenn man auf den am Tisch gebotenen Brühkaffee verzichten möchte.

Hotel Waldhorn Friedrichshafen Frühstücksraum
Hotel Waldhorn Friedrichshafen Frühstücksraum

Der Service

Den kann ich nur anhand der Leistungen beim Frühstück und beim check out beurteilen und habe ihn als nett und freundlich erlebt.

WLAN

Gibt es kostenlos, was nach meiner Meinung heutzutage Standard sein sollte und hier auch ist.

Der Preis

Ich habe für zwei Nächte incl. Frühstück 158 Euro bezahlt. Der Preis der im Zimmer aushängt lag bei 130 Euro für eine Nacht. Beim buchen also schauen, dass man ein günstiges Angebot erwischt.

Adresse

Hotel Restaurant Waldhorn (4sq)
Dornierstr. 2
88048 Friedrichshafen-Manzell
Tel. 07541 – 9571
www.waldhorn-hotel.de

Fazit

Das Preis- Leistungsverhältnis war bei meinem Besuch angemessen, wenn auch nicht wirklich günstig, für ein 3 Sterne-Hotel. Aber die Distanz zur Zeppelin Universität war top.
Das Bett ist bei mir allerdings durchgefallen. Die Matratze zu hart, die Kopfkissen fielen zu einem Sperrholzbrett zusammen und die Länge des Bettes mal wieder zu kurz und diesmal auch zu schmal.
Für einen Besuch in Friedrichshafen würde ich das Hotel nicht wählen, da es m. E. zu weit außerhalb liegt.

Alle Bilder findest du in meinem flickr-Album.

Mein Kumpel Jay hat über seinen Aufenthalt ebenfalls gebloggt. Hier nachzulesen.

 

Autor: Christian Kaufmann

In den unendlichen Weiten des Internet eher als Herrscher des Lakritzplanet bekannt, bloggt er seit Äonen über das schwarze Gold und hat ganz nebenbei den deutschen Lakritztag ins Leben gerufen. Privat philosophiert er als bekennender Segler gerne hier auf der blauen Linie und gehört zum Orga-Team der Schleckgöschle GbR.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.