Metropolen Europas: Amsterdam | #visitAmsterdam

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Da ich einige Tage Zeit hatte, beschloss ich meinen Ranzen zu schnüren und mich in einer europäischen Metropole umzutun. Meine Wahl fiel auf die niederländische Kapitale Amsterdam. Da war ich schon seit knapp 30 Jahren nicht mehr und auf Städte mit Wasser stehe ich ja bekanntlich besonders.

So ging es dann frohen Mutes am frühen Morgen des Endspielsonntag der WM 2014 los Richtung Amsterdam.

Die Anreise gestaltete sich unspektakulär und ich erreichte mein Hotel, das Aitana, am späten Mittag. Danach ging es zu einem ersten Rundgang durch die City von Amsterdam um mich mal zu orientieren.

Amsterdam, Rembrandtplein
Rembrandtplein

Mein erster Eindruck war: übervoll. Aber das hätte ich mir auch denken können, so an einem Sonntag 🙂

Da es der Finalabend der WM 2014 war und ich genug Menschen für einen Tag gesehen hatte, nistete ich mich zum Endspiel in der Hotelbar ein, trank ein oder zwei Stella Artois und schaute das Spiel in einer kleinen, internationalen Runde.

Nach einem kräftigenden Frühstück machte ich mich auf die Socken, denn es gab noch viel zu entdecken.

Unterwegs in Amsterdam

I am Amsterdam @ Rijksmuseum
I am Amsterdam @ Rijksmuseum
Amsterdam, Tattoostudio
Tattoostudio

Kirchen gibt es in großer Anzahl und auch eine Portugisische Synagoge.Natürlich ist auch ein Blumenmarkt geboten, wir sind schließlich in Holland 🙂
Diverse Grachten laden dazu ein an ihnen entlang zu bummeln und sich z.B. an den vielen kleinen und liebevoll erhaltenen Gärtchen im Stadtgebiet zu erfreuen.

Amsterdam, "urban gardening"
„urban gardening“

Neben Rijks- und Scheepvaartmuseum (über die ich noch seperat berichten werde) bietet Amsterdam noch eine  Menge anderer Museen: Rembrandtmuseum, Hanfmuseum, Anne-Frank-Museum, Sexmuseum, Tropenmuseum, van Gogh Museum, Hausbootmuseum, Diamantenmuseum, Museumshafen und das NEMO bilden nur eine kleine Auswahl.

Amsterdam, auf dem Weg zum Scheepvaartmuseum
Weg zum Scheepvaartmuseum

Natürlich gilt es in Amsterdam mal Pfannkuchen zu essen oder auch Pommes mit Mayo (aber niemals mit Ketchup) oder auch der thailändischen Küche zuzusprechen.
Die Metro / Sneltram und die Tram, so unterschiedlich sie auch konzipiert sind, ermöglichen es, sich schnell und preiswert innerhalb der Stadt zu bewegen.
Hübsch ist auch das buddhistische Tempel , der sich mitten im Herzen der Stadt in Chinatown findet.

Amsterdam, buddhistischer Tempel Fo Guang Shan
Der buddh. Tempel Fo Guang Shan

Eine Menge Katzen, die gar nicht scheu sind, fielen mir auf. Die laufen total relaxed an den Grachten entlang und viele von Ihnen haben wohl auch einen menschlichen Dosenöffner, wie ich den Halsbändern entnehmen konnte.
Bei dem vielen Wasser gibt es natürlich auch eine Menge Boote zu sehen. Speziell in Joordan finden sich wahre Unmengen von Hausbooten. Wo es so viel Wasser gibt, findet man natürlich auch eine Menge Brücken.

Amsterdam, Blick auf Münzturm und NEMO
Blick auf Münzturm und NEMO

Fahrräder sind Legion in dieser Stadt und an abgestellten Rädern hängen meist große, Kettenschlösser. Am Bahnhof gibt es sogar einen mehrstöckigen Fahrradparkplatz. Und auch eigene Straßen gibt es für das fiets. Manchmal sind die Fußgängerwege knapp 40 cm breit aber es führt eine Fahrradschnellstraße daran entlang. Aber wirklich gefährlich scheinen mir hier nur die radelnden Touristen.
Der königliche Zoo ist sicherlich speziell mit Kindern einen Besuch wert. Ich persönlich finde die Präsentation der Tiere dort jedoch nicht wirklich prickelnd.

Am Abend

Zum Tagesabschluss fand ich mich regelhaft am Ij ein, schaute dem nautischen Treiben zu und genoss die Abendbrise. Ein Vergnügen, das ich viel zu selten habe 😉

Amsterdam, Abendstimmung am Het Ij
Abendstimmung am Het Ij

Und sonst so?

Ich hatte mir als Reiseführer den Baedeker AMSTERDAM zugelegt und damit den touristischen Teil meines Aufenthaltes geplant. Er bot mir ausreichend Hintergrundinfos.
Ich habe auch zwei von den darin vorgeschlagenen Stadtrundgängen gemacht, wobei man sich anhand der Beschreibung im Regelfall auch ohne Karte orientieren kann; wie gesagt, im Regelfall.
ISBN: 978-3-8297-1337-5, 19,99 Euro

Hilfreich war auch mein Tablet, auf dem ich die kostenlose Android-App „Amsterdam Offline City Map“ von Topobyte.de installiert hatte und mal einen Testdrive gemacht habe.
Zur Orientierung fand ich das Format handlicher als einen Faltplan und im Katalog der App (mit Suchfunktion) sind wirklich alle Sehenswürdigkeiten gelistet. Die Standortbestimmung arbeitet manchmal ein wenig ungenau, dass ließ sich aber verschmerzen.

Bilder

Alle meine Bilder aus Amsterdam findest du in meinem flickr-Album.
Und für die Freunde der Nautik eine eigene Galerie mit Festmachern.
Bilder rund um das Fahrrad findest du hier.

Fazit:

Ich blicke zurück auf 3,5 Tage mit vielen neuen Eindrücken aus einer schönen Stadt. Speziell morgens noch vor 9 oder 10 Uhr, gefällt mir Amsterdam besonders gut, dann steht es auf und richtet sich für den Tag 🙂

Wie sind eine Erfahrungen mit Amsterdam? Hinterlasse deine Amsterdamgeschichte hier als Kommentar.

Autor: Christian Kaufmann

In den unendlichen Weiten des Internet eher als Herrscher des Lakritzplanet bekannt, bloggt er seit Äonen über das schwarze Gold und hat ganz nebenbei den deutschen Lakritztag ins Leben gerufen. Privat philosophiert er als bekennender Segler gerne hier auf der blauen Linie und gehört zum Orga-Team der Schleckgöschle GbR.

2 Gedanken zu „Metropolen Europas: Amsterdam | #visitAmsterdam“

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