Metropolen Europas: Kopenhagen

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Meine Leidenschaft für Lakritz führte mich Mitte Mai nach Kopenhagen und ich nutzte die Zeit dort, mal wieder gemütlich durch Dänemarks Hauptstadt zu bummeln. Ich bin schon mehrfach mit dem Segelboot dort gewesen und war gespannt zu sehen, wie es bei einem landseitigen Besuch sein würde.

Kopenhagen kleine Meerjungfrau
Kopenhagen kleine Meerjungfrau

Mir haben meine 3,5 Tage dort sehr gut gefallen und ich habe eine Menge Eindrücke mit genommen.

  • Wenn ich an Kopenhagen denke, denke ich in erster Linie an Kirchtürme, dann davon hat die Stadt eine ganze Menge. Oft hat man drei oder mehr von ihnen im Sichtfeld.
  • Und ich denke an Fahrräder. An viele Fahrräder. Ganze Heerscharen von Fahrrädern erfüllen die Straßen am Morgen und am Abend.
    Sogar für Schwertransporte gibt es spezielle Fahrräder.

    Kopenhagen Lasten-Fahrrad
    Kopenhagen Lasten-Fahrrad

    Die gefühlte Fahrraddichte liegt bei 1,37 Fahrräder pro Einwohner.
    Die fahren recht schnell sind aber nicht so militant, wie ich es aus Heidelberg oder Freiburg kenne. Dafür schauen sie gerne auf ihr Smart Phone und fahren einhändig.

  • Qurliges Treiben findet man an vielen Orten, denen man aber oft mit wenigen Schritten entkommen kann und sich an lauschigen, ruhigen Plätzen wieder findet, die zum Verschnaufen einladen.

    Kopenhagen Pause auf dem Steg
    Kopenhagen Pause auf dem Steg
  • Ich sage nur Kopfsteinpflaster. Wer Kopenhagen schon mal zu Fuß oder per Rad erkundet hat, weiß was ich meine.
  • Prachtbauten kommen mir in den Sinn. Egal ob Rathaus, Glyptothek oder die vielen Kirchen.
  • Baustellen allüberall.
  • Grafitti ohne Ende. Keine riesengroßen aber ganz viele kleine.
  • Und natürlich denke ich an Pölser, das typische dänische fast food.
  • Wasser, Kanäle, Häfen und Boote fallen mir ein, denn davon gibt es eine Menge in Kopenhagen zu sehen.
    Natürlich gibt es auch ein Marine-Museum, dessen Besuch ich dringend empfehle.

    Kopenhagen Orlogsmuseet
    Kopenhagen Orlogsmuseet
  • Aber auch die entspannte Lebensweise kommt mir in den Sinn. Niemand scheint in Hektik zu verfallen. Ganz entspannt wartet man im Cafe darauf, das das Getränk der Wahl zubereitet wird. Drängeln tut hier niemand.
  • Beeindruckend fand ich auch die Glyptothek. Auch hier kann ich einen Besuch nur dringend anraten

    Kopenhagen Glyptothek
    Kopenhagen Glyptothek
  • Dann der Autoverkehr, der scheint entspannt zu sein. Lediglich in der rush hour haben Spurwechsel manchmal fast schon etwas Mediterranes.
  • Auch an Vand (Wasser) denke ich. Und dabei speziell an Ramlösa mit Citrus. Ich liebe es.
  • Beeindruckt hat mich auch das Nationalmuseet, wobei ich besonders die Spielzeugausstellung und die Ausstellung zur dänischen Geschichte in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts genossen habe.

    Kopenhagen Nationalmuseet
    Kopenhagen Nationalmuseet
Ich fühle mich wohl in Kopenhagen. Wie gefällt es dir dort? Ich freue mich über deinen Kommentar.

Alle Bilder zu diesem Beitrag findest du in meinem flickr-Album.
Für die Fans maritimer Motive empfehle ich speziell „
Festmacherringe und Poller

Autor: Christian Kaufmann

In den unendlichen Weiten des Internet eher als Herrscher des Lakritzplanet bekannt, bloggt er seit Äonen über das schwarze Gold und hat ganz nebenbei den deutschen Lakritztag ins Leben gerufen. Privat philosophiert er als bekennender Segler gerne hier auf der blauen Linie und gehört zum Orga-Team der Schleckgöschle GbR.

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