SETA-Hotel Außenansicht von jenseits der Ahr

Zu Gast im SETA-Hotel, Bad Neuenahr

Anlässlich des Besuches eines Seminars der BGW weilte ich drei Tage in der idyllischen Kurstadt Bad Neujahr (sozusagen the home of Apollinaris 🙂 ). Das Seminar fand im SETA-Hotel statt und auch die Teilnehmer waren dort untergebracht.

Das 4-Sterne-Hotel (übrigens ein Konferenzhotel) liegt ca. 700 Meter vom Bahnhof entfernt direkt an der Ahr. Obwohl direkt an der örtlichen Hauptstraße ist es sehr ruhig gelegen. Der Eingangsbereich ist für meinen Geschmack recht dunkel gehalten, was ansonsten aber nur noch für den Bereich gilt, in dem die Bar untergebracht ist.

Direkt vor dem Eingang ist auch der Raucherbereich angesiedelt, denn das SETA ist ein Nichtraucherhotel. Die Platzierung des Raucherbereiches finde ich unglücklich gelöst. Bei der Anreise erst durch eine rauchende Menge pausierender Konferenz- und Seminarteilnehmer zu gehen entspricht nicht so meinen persönlichen Vorlieben.

Die Zimmer sind schlicht und funktionell eingerichtet; die Sauberkeit ist gewährleistet und ich habe in dieser Hinsicht nichts zu bemängeln. Auch das Bett hatte eine Matratze die mir vom Härtegrad entgegenkam und alle Betten im Hotel haben eine Länge von 2,20m; ein Umstand den ich durchaus zu schätzen weiß. Mein Bad fand ich zu eng und der Griff zum Toilettenpapier war nur mit Verrenkungen möglich.

Die Mitarbeiter waren alle freundlich, aufmerksam und hilfsbereit.

Lobend hervorheben möchte ich die Leistungen der Küchencrew. Die warmen Mahlzeiten waren durch die Bank ausgezeichnet und die Auswahl für mich groß genug. Dem Frühstücksbuffet fehlte nach meinem Gusto etwas an der Obstauswahl aber dafür war der Bacon ganz ausgezeichnet. Wärme Küche können sie richtig gut!

Der Barbereich ist wie erwähnt recht dunkel, was aber eine gewisse Gemütlichkeit vermittelt. Das Getränkeangebot ist breit gefächert und die Preise erschwinglich. Erfreulich: Dom Kölsch vom Fass 🙂
Mein spezieller Blick auf das Whiskyabgebot offenbarte gängige Blends. Highlight war der Jameson, ein 7 Jahre alter Irish Whisky. Dem Whiskyfreund sei hier der örtliche Irish Pub empfohlen, der in gut fünf Minuten zu Fuß zu erreichen ist. Von dem wird hier an anderer Stelle noch mal die Rede sein.

Ganz in der Nähe ist auch das Casino von Bad Neujahr, zu dem man lediglich drei Minuten an der Ahr entlang schlendert.

Im gesamten Hotel hat man Zugang zum WLAN, das kostenlos zur Verfügung steht. Seinen Zugangskode erhält man an der Rezeption und ist dann 24 Stünden online. Die Netzqualität schwankt nach meiner Erfahrung allerdings erheblich.

Noch ein wenig zum Aspekt „Konferenzhotel“: die Räume sind hell, vom Beamer über Flipcharts bis zum umfangreich ausgestatteten Moderationskoffer ist alles vorhanden.

Ein Wermutstropfen bleibt für mich jedoch. In meinem Zimmer ging die Heizung nicht (war aber auszuhalten wegen der überraschend angenehmen Außentemperaturen) und die Warmwasserversorung brach jeweils nach 18:00 Uhr zusammen. Warum blieb ein Orakel aber morgens könnte ich auf wundersame Weise immer warm duschen.

Alle Bilder vom SETA-Hotel und aus Bad Neuenahr findet ihr in meinem Flickr-Album.

 

Ein Gedanke zu „Zu Gast im SETA-Hotel, Bad Neuenahr

  1. Pingback: Ein Besuch in Killybegs Irish Pub in Bad Neuenahr › The BLUELINE

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *