Berlin, ein mal hin und zurück

Letzte Woche musste ich beruflich nach Berlin reisen und wollte das natürlich auch für private Zwecke nutzen, damit dieser Kurztrip auch einen amüsiertechnischen Anteil entwickeln konnte 🙂

Gegen 07:45 Uhr traf ich mich mit meiner Kollegin Ulrike bei kühlen 8°C in Rottweil um mit ihr zusammen zum Stuttgarter Flughafen zu fahren.
berlin_00Dort angekommen passierte ich zügig den Security Check und konnte dann erleben, was passiert, wenn frau Ihre Kosmetikutensilien im Handgepäck zwar auf kleine Mengen reduziert hat aber dann die Plastiktüte vergessen hat, so wie es meiner Kollegin nun ging.
Ich konnte so die Bekanntschaft dieses tollen Automaten machen 😉
berlin_01Nach dem ganzen Stress erst noch einen Kaffee trinken war notwendig und wir konnten ganz entspannend dem emsigen Treiben auf dem Flugfeld zuschauen.
berlin_02Danach ging es ganz relaxt Richtung Boarding zum Gate 312, von wo aus der Airberlin-Flug AB6530 pünktlich losflog. Mir ist besonders angenehm in Erinnerung, dass die Boing 737-800 neueren Baujahres war. Da sind die Rückenlehnen deutlich höher als in den älteren Modellen und mir scheint auch der Sitzabstand ein wenig größer in den älteren Versionen.
berlin_03Der Flug war ein wenig unruhig und wie zu erwarten wurde meine Frage nach einer Currywurst negativ beschieden. Irgendwie ist Air Berlin da nicht auf Zack, wenn ihr mich fragt.

Nach der pünktlichen Ankunft auf dem Berliner Flughafen Tegel ein kurzer Stop an der EsS-Bahn. Musste sein 🙂

Anschließend ging es zum NH-Hotel am Bahnhof Friedrichstraße um den check-in zu machen. Wieder mal viel mir auf, dass die NH-Hotels sich durch eine recht kühle, wenn nicht sogar sterile, Atmosphäre im Foyer auszeichnen.
Dafür hat mir die Schlüsselkarte sehr gut gefallen, die ich bei diesem Aufenthalt bekam.
berlin_03_1Das Zimmer was in Ordnung, wenn man mal von dem recht versifft wirkenden Teppichboden absieht. Wie gut, dass ich immer Pantoffeln dabei habe und den Teppichboden nicht betreten musste …

Da Anreise, Flug und so ja im Sitzen erfolgten, ging es danach zu einem kleinen Bummel durch die Stadt. Der erste Stopp war keine 50 Meter vom Hotel entfernt. Bei Bier’s am Bahnhof Friedrichstraße habe ich mir erst mal die zweite Curry-Wurst des Tages gegönnt, denn schließlich war ich Berlin. Bier’s hatte ich beim letzten Aufenthalt im Verlauf der Berlin Food-Tour mit Bastian kennen- und schätzen gelernt.

Nun war also Bewegung angesagt und so bummelte ich ganz gemächlich Richtung Alexander-Platz und kam dabei an manch schöner Stelle vorbei.
berlin_04Im Schatten des Alex habe ich dann gelernt, dass es in einer großen Stadt ganz andere Formen des Erdbeertransportes gibt, als ich sie bisher kannte. In Berlin fahren die Erdbeeren nämlich Taxi 🙂
berlin_05Da so ein Bummel Durst macht, entschloss ich mich um die Ecke in Lemkes Brauhaus einzukehren um einer akuten Unterhopfung vorzubeugen. Auch diese Preziose der Braukunst habe ich mit Bastian von Berlin Foodtour kennen gelernt und speziell das Pils wurde von mir als extrem lecker eingestuft.
berlin_06Am Abend traf ich mich dann mit einer lieben Bekannten, die in Berlin einen Lakritzladen betreibt, im Fengler. Berliner Bierkneipe mit guter Musik, nettem Interieur, manchmal langsamen Service und dem Vernehmen nach Baggerschuppen (am Wochenende).

Der nächste Morgen in Berlin erfreute mich mit mehr Sonne und somit höheren Temperaturen.
berlin_07

Die Rückreise gestaltete sich erst ganz angenehm, dann anstatt gleich in TXL den Terminal C aufzusuchen (der Abflugbereich von Air Berlin hat ja den Charme einer Pappschachtel), machte ich erst noch einen Zwischenstopp bei der EsS-Bahn um eine finale Curry-Wurst zu verputzen, denn es war noch Zeit bis zum Abflug.

Diesmal ging es beim Security Check ohne Zwichenfälle und ein Berliner Mitarbeiter verblüffte mich mit den Worten: „Dann wünsche ich Ihnen noch einen angenehmen Flug“.

Leider hatte der AB6537 von TXL nach STR Verspätung, die Air Berlin erst sehr spät bekannt gab. Das hatte so informationstechnisch schon Bahn-Niveau. Ich habe mich bei Twitter dazu geäußert und @airberlin hat nur 22 Stunden gebraucht um zu reagieren. Da ist sogar die Bahn schneller.
airberlinSchlussendlich ging es dann doch noch los.
berlin_08Leider hatte ich diesmal nicht das Glück vom Hinflug, was das Alter der eingesetzten Maschine betrifft, denn diesmal war die Boing 737-800 schon recht betagt 🙁
berlin_09Schlussendlich war der Besuch in Berlin angenehm und als Wermutstropfen fallen nur der schmuddelige Teppichboden und die marode Leistung von Air Berlin auf dem Rückflug.

 

Ein Gedanke zu „Berlin, ein mal hin und zurück

  1. Filadelfio

    Alles in allem eine Runde Reise, würde ich sagen.
    Schade, dass du die Currywurst nicht probieren konntest, aber vllt kommt das ja noch.
    Tolles und unterhaltsames Blog!
    LG

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