Topps und Flopps der #rp13

rp13_logoBei meinem zweiten Besuch der re:publica im Jahre 2013 sind mir einige Sachen ins Auge gefallen. Einige im positiven Sinne, einige im negativen.

Aber in alphabetischer Reihenfolge 🙂

A wie Akkreditierung
Wer früh da war, war klar im Vorteil. Mein eigener check-in so um 08:30 Uhr dauerte keine 2 Minuten. Gegen 11 Uhr waren die Schlangen so lang, dass sie fast bis auf die Straße reichten und auch noch einen eigenen 4sq venue bekamen.
Hier ist eindeutig Handlungsbedarf, also wegen der Schlangen, nicht wegen des venue 😉

A wie App
Diese Jahr gab es eine re:publica App sowohl für Android als auch für iPhones. Fand ich klasse, war hilfreich, aktuell und übersichtlich. Ganz großes Lob.

B wie Beschilderung
Die war, im Gegensatz zum Vorjahr, richtig gut gemacht und gut zu nutzen.

F wie Fake-Steckdosen
Mir sind immer wieder aufgedruckte Steckdosen ins Auge gefallen. Nur erschließt sich mir der Sinn nicht. (???)

G wie Grillgut
Im Innenhof wurde Gegrilltes feil geboten. Würstchen, Hähnchenschnitzel usw.
Da kam es ganz darauf an, wann man kam. Mein Hähnchen in trockener Schrippe war ebenfalls trocken und für meinen Geschmack stark überwürzt.
Bei den Würstchen war die Qualität, abgesehen von der Schrippe, eigentlich immer ok.
Zum Thema gibt es auch einen bemerkenswerten Beitrag von Volker mampft.

K wie Kundenbefrgung
Die Veranstalter haben einen Fragebogen veröffentlicht um Verbesserungspotenziale zu erkennen. Find ich gut.

M wie Mehrfachsteckdose
Gut gefallen haben mir die trittsicher angebrachten Mehrfachsteckdosen im Bereich des ehemaligen Affenfelsen. Gut gemacht und auch im Detail sicher angebracht.

O wie orange Gummibärchen
Bei Simyo gab es immer frische, saftige, orange Gummibärchen zum naschen. Ich bin ja eigentlich Lakritzfan aber denen konnte ich nicht widerstehen. Danke an Simyo.

R wie re:staurant
Hier war man gut beraten antizyklisch zu speisen, sonst konnte die Schlange schon mal recht lang sein.
Der Versuch von Schnitzel mit Speck-Kartoffelsalat ging zu Gunsten des Kartoffelsalates aus. Für ein „Eimerprodukt“ nicht schlecht. Das Schnitzel erinnerte mich, naja, an den letzten Winter. Kalt und hart. Ich würde mir wünschen, dass hier die Qualität besser wäre und bin auch bereit dafür mehr zu bezahlen.
Meine nächste Mahlzeit dort war der Ceasars Salad, der gut gemacht war. Da gab es, auch im Hinblick auf den Preis, nix zu meckern.
Anmerken möchte ich noch, dass die Mitarbeiter im re:staurant nett, höflich und entgegenkommend waren.

S wie Simyo
Der Anbieter tat sich mehrfach hervor. Er bietet den Besuchern der re:publica mobile Ladestationen für diverse devices unentgeltlich zur Verfügung und er hatte 2013 immer leckere orange Gummibärchen für Durchreisende 🙂
Und er war der Sponsor der re:mett; auf jeden Fall eine dankenswerte Aktrion. Dazu muss ich feststellen, dass die Brötchen durchweicht waren, die Butter (fast) fingerdick drauf war und die Zwiebeln eher als Garnitur dienten denn als Geschmacksverfeinerer.
Schlussendlich muss ich zugeben, dass die Mettportionen reichlich bemessen waren.

U wie U-Bahn
Im letzten Jahr waren Bauarbeiten Grund dafür, dass der U-Bahnhof Gleisdreieck nicht befahren wurde. Die gute Nachricht: die Bauarbeiten sind rum. Die schlechte Nachricht: die U2 fährt förmlich durch den Innenhof bzw. durch die eine oder andere stage. Das kann schon mal störend sein, tut dem Geamterlebnis aber keinen Abbruch. Ich bin sogar fast geneigt es als Lokalkolorit zu erleben.

V wie Video
Ganz großes Kino, die diesjährige Videoservice der re:publica. Und auch so schnell im Netz. Auch hier eine großes Lob an die Veranstalter.

W wie WLAN
Das ging, im Gegensatz zum letzten Jahr richtig gut. Es hatte zwar schon mal kleine Leistungstiefs aber das ließ sich ohne Probleme verschmerzen.

Autor: Christian Kaufmann

In den unendlichen Weiten des Internet eher als Herrscher des Lakritzplanet bekannt, bloggt er seit Äonen über das schwarze Gold und hat ganz nebenbei den deutschen Lakritztag ins Leben gerufen. Privat philosophiert er als bekennender Segler gerne hier auf der blauen Linie und gehört zum Orga-Team der Schleckgöschle GbR.

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