Eine Woche Berlin – Tag 6

berlin_logoDer Morgen danach, also der nach der re:publica 2013, stand ganz im Zeichen von Genuss und Vergnügen. Jay und ich hatten uns bereits im Vorfeld entschlossen auf dem Fernsehturm (Alex) ein Frühstück einzunehmen. Einerseits muss man ja frühstücken, andererseits machen Fernsehtürme in Deutschland ja derzeit schnell mal dicht; da hieß es handeln.

Wir erschienen pünktlich zum Einlass und konnten, dank VIP-Ticket, direkt zur Gadrobe und dann mit dem Aufzug 203 Meter hoch fahren um sofort ins Restaurant zu gelangen. Mit knapp 20 Euronen ist das VIP-Ticket nicht ganz billig, aber die Investition hat sich gelohnt. Denn „es ging rund“.

Ein grandioser Ausblick über die Hauptstadt und zwar rund herum. Das Restaurant Sphere dreht sich ein mal in der Stunde, so dass man wirklich alles zu Gesicht bekommt.
20130509_berlin_01Jay hat auch sofort die Action-Cam ausgepackt und auf unserer Tischlampe platziert.

Nummer 12 lebt doch :-)
Nummer 12 lebt doch 🙂

Dann gab es, passend zum event, das 360°-Frühstück, das vollkommen ok war.
20130509_berlin_360-Grad
Der Service war sehr freundlich und schnell, was wir zu schätzen wissen.

Ein kleines Manko war allerdings die Ausschilderung vor Ort und die falsche Beschreibung des Eingangs auf der Eintrittskarte. Aber irgendwas ist ja immer 😉

Im Anschluss trafen wir uns mit Klaus-D. Kreische, Deutschlands führendem Lakritzologen und Autor des Fachbuches „Lakritz – Traktat eine Reise in die Geschichte der schwarzen Süßigkeit„. Kaum hatten wir uns gefunden, entdeckten wir, dass es in einer Kooperation von Curry 36 und Lufthansa, Currywurst für umme gab.
20130509_berlin_03Und nicht nur eine, sondern gleich zwei je Mann; eine mit, eine ohne Darm, wie sich das gehört 🙂
20130509_berlin_04So gestärkt bummelten wir plaudernd durch Berlin um ein wenig später im Strandbad-Mitte einzukehren. Hier ging es naturgemäß um Lakritz, denn Klaus verfügt über einen enormen Wissensschatz über Lakritz.
20130509_berlin_05Da bin selbst ich, als Herrscher des Lakritzplaneten, immer wieder überrascht 🙂

Gegen Mittag trafen wir und dann mit Bastian, dem Menschen hinter der Berlin Food Tour.
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Ich darf hier erwähnen, dass wir eine ganz spezielle Tour bekamen, die bisher so nicht auf dem Programm stand. Die wurde sogar nach meinem Kumpel Jay benannt; da gibt es sicher noch einen post auf seinem Blog 🙂

Wir wanderten und fuhren also unter der netten und kundigen Führung von Bastian durch Berlin und gaben uns leckeren Dingen hin.

Erster Stopp: Lemkes Brauhaus
Hier wurden uns Alt, Pils, Weizen und Maibock gereicht und vom Chef vorgestellt. Ich fand alle recht gelungen auch wenn mein Favorit das Pils war. Aber ich komme halt aus dem Kohlenpott, da trinkse Pilsken 😉

Zweiter Stopp: Konopke
Aber nur im Vorbeigehen, da die am Sonntag zu haben. Ich konnte es kaum glauben. Die hatten ZU!

Dritter Stop: Pratergarten
Ein Idyll mitten in Berlin im Prenzlauer Berg, wo man leckeres, helles Praterpilsener trinken kann und der Duft von Gebratenem einen umweht. Kann ich unbedingt empfehlen.

Vierter Stop: Curry 61
Die offerieren eine recht leckere Wurst und auch die Sauce hat mir sehr zugesagt. Man kann dort auch scharfe Saucen in drei Abstufungen bekommen. Ich fand die erste Stufe schon herausfordernd 😉

Fünfter Stop: Bier’s Currywurst
S-Bahnhof Friedrichstraße: Wurst mit Darm und eine recht süße Sauce. Nicht schlecht; ich mag es ja manchmal süß.

Sechster Stop: Mövenpick
Recht versteckt in einer Passage liegt diese Kleinod der Currywurst. Es gibt VW-Currywurst mit VW-Currywurst-Sauce. Auch hier stellte uns der Maitre das Produkt ausführlich und nett vor.
Bockwurst ist sonst nicht so meine Ding, denn daraus ist die Wurst gemacht, wie ich bei Jay lernen konnte. und der ist schließlich der 1. deutsche Currywurstbeauftragte 😉
Aber diese mundete auch meinem Gaumen.

Siebter Stop: Dom Curry
Gendarmenmarkt: Hier gibt es nicht wirklich Curry-Wurst aber anderen delikate und ein wenig extravagante Würstchen. Wir verkosteten Bratwürste vom Bison und vom Strauß mit normalem Senf als auch mit Bananen- und Feigensenf.
Mein persönlicher Favorit war die Bison-Wurst mit Bananensenf. Hört sich komisch an? Ist aber echt lecker. #protipp

Achter Stop: Augustiner am Gendarmenmarkt
Bayrische Gastlichkeit mitten in Berlin. Zur Verkostung gabe es „Edelstoff“, ein Helles und sowas von süffig 🙂
Natrürlich gab es auch hier eine Wurstverkostung. Dem Lokal entsprechend versuchten wir die Weißwurst. Ich habe tatsächlich das erste Mal Weißwurst gegessen und war angenehm überrascht. Werde ich wohl nun öfter mal nehmen.

Damit war die Food Tour eigentlich rum. Wir hatten uns alle drei gut verstanden, viele Gemeinsamkeiten entdeckt und der Tag war mehr als unterhaltsam. Als dann unsere geplante Abendverabredung kurzfristig wegen Krankheit ausfiel, ergab es sich fast von selber, das Bastian, Jay und ich noch beisammen blieben um in unserer Hotelbar dem köstlichen Stauder Pils zuzusprechen.

Noch mal Danke an Bastian von Berlin Food Tour für den tollen Tag.
20130509_berlin_bastianSo fanden der Tag und unser letzte Abend in Berlin einen gelungenen Abschluss.

Fazit: Wurst und Bier, das rat ich dir 🙂

 

 

Autor: Christian Kaufmann

In den unendlichen Weiten des Internet eher als Herrscher des Lakritzplanet bekannt, bloggt er seit Äonen über das schwarze Gold und hat ganz nebenbei den deutschen Lakritztag ins Leben gerufen. Privat philosophiert er als bekennender Segler gerne hier auf der blauen Linie und gehört zum Orga-Team der Schleckgöschle GbR.

4 Gedanken zu „Eine Woche Berlin – Tag 6“

  1. Ja der Tag und die Tour war klasse. Auch meinen Dank an Bastian von Berlin Food Tour!

    PS. Da hast du aber ein richtig gutes Bild von unserem nationalen Oberlakritzologen geschossen. Schick ihm das mal.

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