Eine Woche Berlin – Tag 2

berlin_logoBereits um kurz nach acht Uhr verließen Jay und ich das Hotel und brachen Richtung Regierungsviertel auf, wo wir wieder einige takes für unser „Geheimprojekt Video“ in den Kasten bekommen wollten. Auf dem Weg fiel uns auf, dass auch das Holcaoust Mahnmal eine angemessene location sein kann und so hielten wir hier für einige Einstellungen an. Das war auch unproblematisch möglich, da zu dieser frühen Stunde kaum Touristen unterwegs sind, was sich bereits gegen 09:30 Uhr nachhatlig änderte.
20130505_Berlin_01Nach dem der Dreh durch war, entschlossen wir uns einen Kaffee trinken zu gehen und taten dies in der gediegenen Atmosphäre des Hotel Adlon, gleich um die Ecke.
Zur Untermalung spielte dort ein Pianist Lieder aus den letzten 80 Jahren, ein sehr beflissener Kellner kredenzte den, sicher nicht ganz billigen, Kaffee und Kekse. Letztere spiegelten m.E. nicht das zu erwartende gehobene Niveau des Adlon wieder.
Gerne hätten wir in der stilvollen Atmossphäre auch noch einen Videodreh gemacht, aber es herrscht absolutes Film- und Fotografierverbot 😉

Bild mit freundlicher Genehmigung von @hoomygumb
Bild mit freundlicher Genehmigung von @hoomygumb

So mit neuer Energie versehen, marschierten wir durch das Brandenburger Tor,
20130505_Berlin_03 wandten und nach rechts zum Reichstag, um dort und vor dem Kanzleramt und dem Berliner Hauptbahnhof noch einige Videoaufnahmen zu machen um unser Geheimprojekt weiter voran zu treiben.
20130505_Berlin_04Da es ein sonniger Tag war, der auch temperaturtechnisch sommerlich einzustufen was, entschlossen wir uns unseren Flüssigkeitshaushalt am Capital Beach aufzufüllen.
Der Service war zwar ziemlich muffelig aber die Aussicht ist schön und das Bier war kalt.

Bild mit freundlicher genehmigung von @hoomygumb
Bild mit freundlicher Genehmigung von @hoomygumb

Danach ging es schnurstracks zum Hotel Abion Spreebogen, wo es eine Cigar Lounge gibt, die wir zur Entspannung aufsuchen und auch testen wollten.
Die Cigar Lounge entpuppte sich als zu klein, zu vollgestellt und zu ungemütlch. Das traf uns aber weniger, da es eine Außenterasse gab, auf der wir gerne Platz nahmen.
20130505_Berlin_07Weitere Kritikpunkte sind jedoch angebracht. Die auf der Karte stehenden Whisky’s waren zum großen Teil nicht verfügbar. Das Zigarrenangebot beschränkte sich auf Produkte von Davidoff. Der Service war langsam. Alles in Allem einem 4-Sterne-Hotel nicht würdig.

Wir ließen uns die gute Laune nicht verderben, fanden alternativ einen leckeren Rum (Ron Zacapas 23 Años) und rauchten eine (erträgliche) Davidoff No. 2000 Tubos.
20130505_Berlin_06Im Anschluss hatten wir eine SegwayTour durch Berlin gebucht. So tourten wir drei Stunden durch das pulsierende touristische Herz der Hauptstadt. Übrigens eine Aktivität, die ich jedem nur empfehlen kann.
Macht einen Heidenspaß.
Die Sehenswürdigkeiten waren da, ehrlich gesagt Nebensache; der Spaß am fahren dieses personal transporters war einfach zu groß 🙂

Mein Kumpel Jay auf dem Segway
Mein Kumpel Jay auf dem Segway

Mehr zufällig stellten wir fest, dass wir uns direkt am Dorotheen-Friedhof aufhielten, der sowohl eine idyllische Oase im hektischen Berlin ist, als auch die Ruhestätte von so bekannten Menschen wie Johannes Rau und Bertolt Brecht.

Den Abschluss des Tages bildete unser Besuch bei Herrn Jauch, der im Gasometer seine sonntägliche Live-Talkshow produziert. Kann ich ebenfalls empfehlen.
Ein interessanter Event, der Einblicke in die Produktion und hinter die Kulissen bot. Leider ist im Innenbereich Fotografieren untersagt, so dass hier ein Bild der bemerkenswerten Außenbereiches gezeigt wird. Für mich, als Kind des Ruhrgebietes das bildlich gesprochen im Schatten eines Gasometers aufgewachsen ist, ein sehr emotionaler Anblick.
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Gewöhnungsbedürftig waren die strengen Sicherheitsbestimmungen. Das ich mein Handy abgeben sollte habe ich ja verstanden aber was an meiner Geldbörse potenziell bedrohlich sein soll …

Alles in allem ein ereignisreicher und interessanter Tag, der seinen Abschluss mit einem typischen Berliner Nachtessen fand: Döner im Kardesler Kebab in der Potsdamer Straße 🙂

 

Autor: Christian Kaufmann

In den unendlichen Weiten des Internet eher als Herrscher des Lakritzplanet bekannt, bloggt er seit Äonen über das schwarze Gold und hat ganz nebenbei den deutschen Lakritztag ins Leben gerufen. Privat philosophiert er als bekennender Segler gerne hier auf der blauen Linie und gehört zum Orga-Team der Schleckgöschle GbR.

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