Schwäbischer Whisky im Test

Vor einiger Zeit habe ich das Vergnügen entdeckt, ab und zu eine gute Zigarre zu rauchen und auch einen adäquaten Whisky dabei zu trinken. Dabei konnte ich früher weder dem einen noch dem anderen etwas abgewinnen. So ändert sich das im Leben 🙂

Nun bin ich auf keinem der beiden Gebiete ein Experte und verfüge auch nicht über so viel Erfahrung. Daher entscheide ich ganz nach meinem persönlichen Gusto über den Geschmack und die Qualität, oder das, was ich dafür halte 😉

Auf der Deutschen Frühjahrsmesse in Stuttgart hatte ich bei Schwäbischer Whisky zwei Sorten zur weiteren Verkostung erstanden und traf mich vor einigen Tagen mit meinen Kumpels Jay und Alex um die mitgebrachten Proben zu verkosten.

Kandidat Nummer eins: Ammertal, aus der Brennerei Theurer in Tübingen
AmmertalEin Cuvée aus 70% Single Malt Whisky aus Gerstenmalz und 30% Single Grain Whisky aus Roggen & Weizen. Mit persönlich zu scharf und irgendwie zu schnapsig. Ging meinen beiden Mittestern ähnlich. Steht also nicht auf zukünftigen Einkaufslisten.

Kandidat Nummer zwei: Tecker, aus der Brennerei Gruel in Owen / Teck
teckerEin Single Malt aus 100% Gerstenmalz. Deutlich smoother als Kandidat Nummer eins. Mir persönlich fehlt jedoch dieser torfige Geschmack, den ich so schätzen gelernt habe. Ist aber nachvollziehbar; im Schwabenland gibt es eine Menge, nur mit Moorböden, da hapert es 😉

So bleibe ich doch erst mal bei Laphroaig und Lagavulin, bis sich vielleicht doch noch was Besseres findet.

 

Autor: Christian Kaufmann

In den unendlichen Weiten des Internet eher als Herrscher des Lakritzplanet bekannt, bloggt er seit Äonen über das schwarze Gold und hat ganz nebenbei den deutschen Lakritztag ins Leben gerufen. Privat philosophiert er als bekennender Segler gerne hier auf der blauen Linie und gehört zum Orga-Team der Schleckgöschle GbR.

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